Hannover (ots) -
Am Montagabend hatte ein plötzlich eintretendes Unwetter mit ungewöhnlich heftigem Starkregen zu einer Vielzahl an Einsätzen im Gebiet der Landeshauptstadt Hannover geführt. Bis zum heutigen Abend rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr zu rund 900 wetterbedingten Einsätzen aus. Diese konnten inzwischen weitestgehend abgearbeitet werden.
Gegen 21:30 Uhr hatten am Montagabend heftige Regenfälle eingesetzt, die innerhalb weniger Minuten zu einer Vielzahl an Wassereinbrüchen in Kellern, Aufzugschächten und Tiefgaragen führten sowie Straßen und Unterführungen überschwemmten. Rund 715 Einsätze mussten bis in die frühen Morgenstunden von einem Großaufgebot an Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Hannover abgearbeitet werden. Im Verlauf des Dienstags beruhigte sich die Lage, es gingen aber weiter zahlreiche Hilfeersuchen ein.
Nach einem rund 23stündigen Einsatz konnten die letzten Einsatzstellen inzwischen verlassen werden. Innerhalb der Landeshauptstadt Hannover kam es abschließend zu rund 900 wetterbedingten Einsätzen, in Stadt und Region kamen die Feuerwehren rund 1.200-mal zum Einsatz.
Die zielgerichtete Abarbeitung aller Einsätze war nur durch den Einsatz aller 17 Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr Hannover möglich. Insgesamt sind rund 300 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr Hannover zur Bewältigung der Unwetterlage in Hannover zum Einsatz gekommen.
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