Lehrte (ots) -
Am gestrigen Montag hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr im Stadtgebiet Lehrte erneut mit einem erhöhten Einsatzaufkommen zu tun.
Um 11:33 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren aus Sievershausen und Arpke zu einem Feuer alarmiert. Ein Zeuge hatte in der Nähe des Forellensee bei Vöhrum Rauch aufsteigen sehen. Kurze Zeit später erfolgte jedoch ein Alarmabbruch und die Kräfte brauchten die Einsatzstelle nicht mehr anfahren.
Um 12:24 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren aus Ahlten und Lehrte zu einem Feuer am Eisenbahnlängsweg gerufen. Dort brannte die Vegetation zwischen den Bahngleisen auf einer Länge von ca. 30 Meter. Die Einsatzkräfte konnten ein weiteres Ausbreiten des Brandes verhindern und hatten das Feuer nach etwa 30 Minuten gelöscht. Wodurch der Brand entstanden ist, kann nicht gesagt werden. Während der Löscharbeiten musste die Bahnstrecke kurzfristig gesperrt werden.
Um 13:11 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehrtaucher aus Lehrte in das Stadtgebiet nach Seelze. Dort beteiligten sie sich an einer großangelegten Suche nach einer Person in einem Seitenkanal in der Nähe des dortigen Jachthafens, nachdem ein Passant dort ein verlassenes Fahrrad mit einem Kindersitz entdeckt hatte. Mehrere Feuerwehrtaucher der Tauchergruppen aus der Region Hannover, sowie zwei eingesetzte Boote konnten jedoch keine Person finden, so dass der Einsatz am Nachmittag abgebrochen wurde.
Um 22:19 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Hämelerwald gemeinsam mit diversen weiteren Einheiten der Stadtfeuerwehr und des Rettungsdienstes zu einem schweren Verkehrsunfall auf die A2 zwischen Hämelerwald und Peine gerufen. Dort war es zu einer Kollision zwischen zwei PKW und einem LKW gekommen. Da die anfänglichen Meldungen über die in den Fahrzeugen eingeklemmten Personen und die Anzahl der Verletzten unklar waren, wurde durch die Leitstelle der Feuerwehr MANV 10 ausgelöst. Dieses Stichwort steht für einen Massenanfall von Verletzten mit bis zu 10 betroffenen Personen. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte aus Hämelerwald entschärfte sich die Lage, es war keine Person mehr in einem der Fahrzeuge eingeklemmt. Die Feuerwehr Hämelerwald führte das Batteriemanagement an den betroffenen Fahrzeugen durch und stellte den Brandschutz sicher. Insgesamt gab es bei dem Unfall eine schwerverletzte Person und drei leichtverletzte, die vom Rettungsdienst übernommen wurden.
Um 23:13 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Lehrte zur Bergung eines Motorrollers gerufen, welcher in der Straße Am Lehrter Bach im Lehrter Bach lag und aus dem Betriebsstoffe auslaufen sollten. Beim Eintreffen bestätigte sich die Lage, wobei von den Einsatzkräften auch Benzingeruch wahrgenommen wurde. Eine Verschmutzung des Baches konnte jedoch nicht festgestellt werden. Die Kräfte bargen den Motorroller und übergaben die Einsatzstelle der Polizei für die weiteren Ermittlungen.
Ab 23:13 Uhr folgten dann Zahlreiche Unwettereinsätze, wobei dieses Mal die Ortschaft Ahlten vom Sturzregen maßgeblich betroffen war. An insgesamt 14 Einsatzstellen mussten die Kräfte der Ortsfeuerwehr Ahlten tätig werden und vollgelaufene Keller leerpumpen. Hierzu forderte der Einsatzleiter weitere Wasserstaubsauger von den Ortsfeuerwehren aus Lehrte und Sievershausen an. In der Kernstadt selbst musste ein Keller, in dem das Wasser etwa 10 cm hochstand, abgepumpt werden. Nach rund 4 Stunden waren die Einsatzstellen abgearbeitet und die Kräfte konnten wieder zu ihren Standorten zurückkehren.
Am gestrigen Montag waren rund 60 Einsatzkräfte bei insgesamt 20 Einsätzen gefordert gewesen.
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