Dresden (ots) -
Rettungsdienst
In den vergangenen 24 Stunden wurde der Rettungsdienst der Landeshauptstadt Dresden insgesamt 253-mal alarmiert. In 78 Fällen war der Einsatz eines Notarztes erforderlich. Darüber hinaus wurden 173 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt. Der Rettungshubschrauber kam sechsmal im Leitstellenbereich zum Einsatz.
Feuerwehr
Die Feuerwehr Dresden verzeichnete im Berichtszeitraum insgesamt 28 Einsätze. Neben 2 Brandeinsätzen und sechs Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen rückten die Einsatzkräfte zu 20 Hilfeleistungseinsätzen aus.
Straßenbahn nach Zusammenstoß mit Lastkraftwagen entgleist
Einsatzzeit: 27. Oktober 2026, 19:14 Uhr - 00:13 Uhr
Einsatzort: Washingtonstraße, Dresden-Kaditz
Auf der Kreuzung Lommatzscher Straße und Washingtonstraße kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Lastkraftwagen mit Sattelauflieger und einer Straßenbahn der Dresdner Verkehrsbetriebe. Dabei entgleiste die Straßenbahn mit den ersten beiden Achsen. Die Fahrer beider Fahrzeuge blieben unverletzt. Weitere Personen befanden sich nicht in der Straßenbahn. Durch die Polizei wurde sperrte der Kreuzungsbereich voll gesperrt, so dass die Feuerwehr ihre Arbeiten ohne Beachtung des Verkehres durchführen konnte. Gemeinsam mit dem Fachberater der Dresdner Verkehrsbetriebe wurden die Bergungsmaßnahmen besprochen und eingeleitet. Zunächst wurde der Lastkraftwagen und die Straßenbahn im Zugverfahren mit einer Seilwinde voneinander getrennt. Anschließend wurde die Straßenbahn mit Unterstützung der Spezialtechnik angehoben und in mehreren Arbeitsschritten zurück in das Gleisbett gebracht. Die Arbeitsschritte müssen immer nacheinander erfolgen. Die Straßenbahn wird stückweise angehoben und wieder in Richtung des Gleises gezogen. Eine weitere Schwierigkeit war das bei dem Einsatz das Wagenteil eins mit dem Wagenteil zwei mechanisch verbunden waren. Abermals wurde mit einer hydraulischen Winde des Gerätewagens Logistik das Zugverfahren angewandt. Nach erfolgreichem Wiedereingleisen konnte die Straßenbahn aus eigener Kraft die Einsatzstelle verlassen. Der Einsatz wurde mit der Übergabe der Einsatzstelle an die Dresdner Verkehrsbetriebe und die Polizei für die Feuerwehr abgeschlossen.
Im Einsatz befanden sich die Spezialkräfte für schwere technische Hilfeleistung der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Striesen mit insgesamt 22 Einsatzkräften.
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