Unfallverhütungsvorschriften spielerisch beigebracht
Anstelle den Jugendlichen einen Monolog über Dingen zu erzählen, die gefährlich sind und die sie nicht dürfen, sollen sie Gefahrenquellen selbst erkennen und aktiv überlegen.
Dafür gibt es zum Einstieg ein Würfel / Drehscheibe / Zettel mit Verletzungsformen. Zum Beispiel: Blutende Hand, gebrochenes Bein, Quetschung, Beule, Angst, Rückenschmerzen….
Nacheinander ziehen Jugendliche eine Verletzung und müssen sich dann ausdenken, wie es beim Feuerwehrdienst dazu kommen konnte, das man sich eine Beule geholt hat. Gemeinsam wird anschließend überlegt, wie man diese Verletzung vermeiden kann.
Anschließend werden mittels einer Powerpoint oder im Gruppengespräch die Unfallverhütungsvorschriften kurz zusammengefasst.
Bis hierhin sind circa 40 Minuten vergangen.
Nun sollen die Jugendlichen wieder selbst kreativ werden und die soeben gelernten UVVs nachstellen. Dafür werden kleine Gruppen gebildet, jede Gruppe hat mindestens ein Smartphone mit genügend Akku. Die Jugendlichen stellen nun Unfallsituationen im Feuerwehrhaus und an den Fahrzeugen nach (z.B. Schläuche falsch tragen, nicht angeschnallt sein, etc.) und machen davon ein Foto. Das geschieht natürlich nur unter Aufsicht, es sollte dabei nie eine echte Gefahrensituation entstehen.
Nach dem Dienst können die Fotos als Collage ausgedruckt und im Feuerwehrhaus aufgehangen werden, damit alle weiterhin an die Gefahrenquellen erinnert werden. Je nach Medienkompetenz der Jugendlichen können anstelle von Fotos auch kurze Videoclips erstellt werden, die anschließend in einem Video zusammengeschnitten werden.