Ein Geräte-Parcours mit 5 Stationen: Kleingeräte, Drehleiter, Fahrzeug einweisen, Riegelstellung und Leiter stellen – praxisnah und lehrreich.
In dieser Gerätekunde-Übung wurden auf einem großen Platz fünf praxisnahe Stationen aufgebaut. Die Gruppe wurde in fünf Teams aufgeteilt, die im Rotationsprinzip jede Station durchliefen. Ziel war es, Feuerwehrtechnik in verschiedenen Szenarien realitätsnah zu üben – von taktischem Vorgehen bis hin zur präzisen Handhabung von Geräten.
Station 1: Kleingeräte-Challenge
Jede Person erhielt eine Karte mit einem Kleingerät, das aus dem Fahrzeug geholt und der Gruppe erklärt werden musste. Der Clou: Einige Karten enthielten Geräte, die nicht auf dem Fahrzeug verlastet waren – das sorgte für Schmunzler und förderte die Auseinandersetzung mit dem vorhandenen Material.
Station 2: Anbaugeräte der Drehleiter
Zwei Einsatzszenarien wurden durchgespielt: Personenrettung und Brandbekämpfung. Die Teilnehmenden lernten, welches Zubehör bei welcher Lage benötigt wird, und bauten es praktisch an.
Station 3: Fahrzeug einweisen
Mittels Flatterband wurde eine „Hauswand“ simuliert. Ein Maschinist musste sich von einem Einweiser so dirigieren lassen, dass das Fahrzeug parallel zum Band stand, ohne es zu berühren. Geübt wurde mit dem MTW und dem LF.
Station 4: Riegelstellung aufbauen
Mit Material vom TLF und LF wurde eine klassische Riegelstellung errichtet. Anschließend wurden Vor- und Nachteile der eingesetzten Geräte (z. B. Verteiler, Schläuche, Strahlrohre, Hydro-Schild) diskutiert und Tipps für effektives Arbeiten gesammelt.
Station 5: Leiter stellen am Gebäude
An einem Übungsobjekt wurde das sichere und korrekte Stellen einer Steckleiter trainiert – inklusive Abstand, Winkel, Aufstellfläche und Sichern.