Die Stationsübungen bieten praxisnahe Trainingseinheiten zur Brandbekämpfung in kleinen Gruppen. Im Fokus stehen Wasserentnahme, Hohlstrahlrohr-Bedienung, Schlauchpaket und Wärmebildkamera-Nutzung.
Die Stationsausbildung Brandbekämpfung gliedert sich in vier Stationen, jede mit einem klaren Schwerpunkt und einer geplanten Dauer von etwa 15 Minuten pro Station.
Beginnend mit der Erklärung der verschiedenen Hydranten erfolgt anschließend die praxisnahe Inbetriebnahme von Unterflur- und Überflurhydranten.
Hier wird das Strahlrohr in seinen Funktionen, Sprühbildern und Stärken ausführlich erklärt. Die Teams setzen das Gelernte direkt in die Praxis um und üben die Anwendung verschiedener Sprühbilder.
Als besondere Herausforderung wird den Teammitgliedern die Augen verbunden, während der Strahlrohrführer die geforderten Einstellungen ohne Sicht vornimmt. Dies betont die Notwendigkeit, die Technik im Innenangriff auch ohne Sichtverhältnisse zu beherrschen.
Bei dieser Station wird das Schlauchpaket erklärt: In welchen Situationen es sinnvoll ist, wie man es richtig einsetzt und wie man es nach dem Einsatz ordnungsgemäß wieder aufwickelt.
Nach einer detaillierten Erläuterung sämtlicher Funktionen der Wärmebildkamera erfolgt ihre praxisnahe Anwendung. Die Teams sollen sich zunächst mit der Kamera vertraut machen, indem sie alle Funktionen testen und anwenden. Anschließend können drei Übungen durchgeführt werden:
Die Gruppen werden entsprechend aufgeteilt und rotieren nach 15 Minuten zur nächsten Station. Durch den geplanten Wechsel erhalten die Einsatzkräfte eine umfassende Schulung in verschiedenen Aspekten der Brandbekämpfung. Es besteht natürlich die Möglichkeit, die Stationen auszutauschen. Die genannten Stationen dienen lediglich als Orientierung und Beispiel.