Jeder Atemschutzgeräteträger muss nach FwDV 7 eine jährliche Einsatzübung machen sofern kein Einsatz unter Atemschutz stattgefunden hat. Ziel der Übung ist es die Belastung eines realen Wohnungsbrands zu simulieren. Die absoluten AT Lehrgangs Basics sowie Kraft, Ausdauer, Einsatzgrundsätze und die wichtigsten Handgriffe im Brandeinsatz sollen abgerufen werden. Ziel der Übung ist es, dass jeder AT Träger jeden Handgriff beherrscht und sich niemand unsicher ist bei den wichtigsten Handgriffen/Tätigkeiten.
Der Trupp durchläuft nacheinander fünf Stationen, die wie ein Einsatzszenario aufeinander aufbauen.
Anlegen des Atemschutzgeräts und der Vollmaske inklusive Einsatzkurzprüfung und Maskendichtprobe.
Jeder Teilnehmer läuft mit zwei Schlauchtragekörben ca. 50 m über den Hof.
Angenommenes Szenario:
Treppenhaus leicht verraucht / Rauchgrenze am Eingang des Turms / Trupp schließt an und setzt entsprechenden Funkspruch ab.
Turm einmal komplett hoch und runter steigen (ohne Material).
Angenommenes Szenario:
Brandwohnung erreicht / Trupp macht Einsatzzeitberechnung und setzt entsprechenden Funkspruch ab.
An einer Tür setzt jeder Teilnehmer einen Rauchschutzvorhang.
Der Verteiler sitzt am Fuß einer Treppe.
Zwei oder drei C-Schläuche werden angeschlossen, mit Absperrorgan vor dem Strahlrohr.
Die Schläuche müssen im gefüllten Zustand die Treppe hochgezogen und in der Wohnung an mehreren Hindernissen vorbeigezogen werden.
Es soll darauf geachtet werden, dass der Trupp möglichst wenig Schlauch im Treppenhaus liegen lässt.