Im Rahmen der Gerätekunde erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, in einem offenen Stationsbetrieb neue oder selten genutzte Geräte kennenzulernen. Dabei werden die Geräte praxisnah von erfahrenen Kameradinnen vorgestellt und können selbst ausprobiert werden.
Gerätekunde ist ein elementarer Bestandteil der Ausbildung in der Feuerwehr. Um diese Ausbildung abwechslungsreich und praxisnah zu gestalten, wird einmal jährlich der sogenannte „Marktplatz“ durchgeführt. Hierbei präsentieren Kameradinnen verschiedene neue oder weniger bekannte Geräte in einem offenen Stationenbetrieb. Die Teilnehmenden haben die Freiheit, sich selbstständig zwischen den Stationen zu bewegen und in Gesprächen sowie durch praktisches Ausprobieren die Geräte kennenzulernen.
Kurze gemeinsame Einleitung durch die Übungsleitung, Vorstellung des Konzepts „Marktplatz“ und der heutigen Stationen. Hinweis auf freie Bewegung und aktives Mitmachen.
Die Teilnehmenden bewegen sich frei zwischen den aufgebauten Stationen im Feuerwehrhaus (z. B. Fahrzeughalle, Hof, Schulungsraum). Jede Station wird durch mindestens eine Kameradin betreut, die das jeweilige Gerät erklärt, die Handhabung demonstriert und auf Rückfragen eingeht. Wenn möglich, wird das Gerät auch praktisch vorgeführt und ausprobiert. Die Teilnehmenden sollen selbst Hand anlegen, um Sicherheit im Umgang zu gewinnen.
Kurze gemeinsame Nachbesprechung im Schulungsraum: Was war neu? Welche Geräte könnten künftig öfter gebraucht werden? Welche Fragen sind offen geblieben?