Feuerwehrgeräte per Funk beschreiben und erraten – mit räumlicher Trennung! Fördert Zuhören, Fachwissen & Funkdisziplin auf spielerische Weise.
In dieser Funkübung Gerätekunde Jugendfeuerwehrsteht die Funkkommunikation im Vordergrund – verbunden mit einer lockeren, aber lehrreichen Einheit zur Gerätekunde.
Eine Person wählt direkt am Löschfahrzeug ein beliebiges Gerät aus. Wichtig ist, dass sie räumlich getrennt vom Rest der Gruppe bleibt – zum Beispiel draußen am Fahrzeug, während die anderen im Schulungsraum warten. Die Funkverbindung ist das einzige Kommunikationsmittel.
Nun beschreibt die Person ohne den Gerätenamen zu nennen, was sie in der Hand hält. Form, Funktion, Material, Einsatzgebiet – alles kann genannt werden, solange die Beschreibung eindeutig ist. Die restliche Gruppe hört zu, darf Rückfragen stellen und überlegt gemeinsam, welches Gerät gemeint ist. Ihre Lösung wird dann über Funk übermittelt.
Danach wechselt die Rolle. Eine andere Person darf ein Gerät wählen und beschreiben. So kommen alle einmal dran – entweder als Beschreiber oder als Ratende.
Diese Übung zeigt wunderbar, wie wichtig klare Funksprache und technisches Verständnis sind – und wie unterschiedlich man Geräte beschreiben kann. Häufig entstehen dabei kleine Aha-Momente, wenn jemand ein Gerät sehr genau erklärt – oder wenn das Team gemeinsam auf die richtige Lösung kommt.
Alternativvariante (Tabu-Stil):
Statt selbst ein Gerät auszuwählen, kann der Spielleiter Karten vorbereiten:
– Auf jeder Karte steht ein Feuerwehrgerät
– Dazu drei bis fünf verbotene Wörter, die bei der Beschreibung nicht verwendet werden dürfen (z. B. bei der Motorsäge: orange, Kette, Sägen, Holz, Motor)
Diese Variante bringt nochmal zusätzlichen Reiz, weil die Kinder kreativ beschreiben müssen, ohne die einfachsten Hinweise zu nutzen – ähnlich wie bei Tabu.