Praktische Ausbildung für Drehleitermaschinisten: optimalen Aufstellplatz finden, präzises Anfahren von Zielen, Geräteeinsatz und Arbeiten unter Zeitdruck.
Alle Teilnehmer durchlaufen im Wechsel sämtliche Stationen, sodass jeder jede Aufgabe absolviert. Maschinisten und Fahrzeugführer trainieren gemeinsam die optimale Aufstellung der Drehleiter, das präzise Ansteuern von Zielpunkten und den sicheren Einsatz zusätzlicher Geräte. Station 2 und 3 sind nur mit einem ausgebildeten Korbmaschinisten im Lehrgang möglich. Station 1 erfordert einen Maschinisten für Hubrettungsfahrzeuge. Der Ablauf ist praxisnah, fördert Teamarbeit und steigert die Sicherheit im Realeinsatz.
Einweisung
Kurze Vorstellung der Übungsziele und Erklärung der einzelnen Stationen.
Station 1 – Aufstellplatzwahl
Der Ausbilder gibt ein Fenster oder Ziel an einem Übungsobjekt vor.
Der Fahrzeugführer muss den Maschinisten so einweisen, dass der Korb mit minimaler Ausladung am Ziel anliegt.
Ziel: Bestmöglichen Standort wählen, um den gesamten Arbeitsbereich optimal zu erreichen.
Station 2 – Präzisionsübung mit Wasserbecher
Ein mit Wasser gefüllter Becher wird im Korb platziert.
Aufgabe: Korb an ein vorgegebenes Ziel (Fenster, Markierung) fahren, ohne Wasser zu verschütten.
Station 3 – Pendelübung
Am Korb wird ein Seil mit Kugel befestigt.
Aufgabe: Kugel durch eine markierte Öffnung führen oder ein Zielobjekt leicht berühren, ohne es zu verschieben.
mögliche Zusatzaufgaben:
Optional Wasserwerfer montieren und kurze Wasserabgabe durchführen.
Optional C-Leitung vom Korb ins Gebäude legen.
Optional Lüfter am Korb anbringen.
Zeitvariante / Stressübung
Gleiche Aufgaben wie oben, jedoch mit Zeitnahme.
Ziel: Präzise und fehlerfrei arbeiten, auch unter Zeitdruck.
Nach jeder Runde verändert der Maschinist den Standort, um das Arbeiten aus verschiedenen Aufstellpositionen zu üben.