Bei diesem Bewegungsspiel führen Kinder ihre „blinde“ Gruppe durch einen einfachen Parcours. Die Richtung wird nur über Schultertippen weitergegeben, so lernen die Kinder Vertrauen, Kommunikation und Orientierung ohne Sehsinn.
Mit Pylonen oder anderen Gegenständen wird ein einfacher Parcours aufgebaut. Dieser sollte mehrere Kurven enthalten, jedoch nicht zu schwierig sein. Wichtig ist, dass keine Stolperfallen vorhanden sind und das Verletzungsrisiko möglichst gering bleibt.
Die Kinder werden in Gruppen mit jeweils drei bis vier Personen eingeteilt. Jede Gruppe stellt sich hintereinander auf und hält sich an den Schultern des Vordermannes fest.
Alle Kinder bis auf den letzten Spieler in der Reihe bekommen eine Augenbinde. Der hinterste Spieler kann sehen und übernimmt die Rolle des „Führenden“.
Der Führende gibt Richtungsänderungen durch leichtes Tippen auf die Schulter seines Vordermannes weiter.
Tippen auf die rechte Schulter bedeutet: nach rechts gehen
Tippen auf die linke Schulter bedeutet: nach links gehen
Der Spieler vor ihm gibt dieses Signal wiederum an den nächsten weiter, bis es beim ersten Kind angekommen ist. Dieses reagiert auf das Signal und ändert entsprechend die Laufrichtung.
So bewegt sich die gesamte Gruppe gemeinsam durch den Parcours.
Nach einem Durchlauf wechseln die Rollen innerhalb der Gruppe, sodass jedes Kind einmal die Aufgabe des Führenden übernehmen kann.