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LfBK RLP: Wald- und Vegetationsbrände prägen das Wochenende

16.08.2026
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LfBK RLP: Wald- und Vegetationsbrände prägen das Wochenende
Koblenz (ots) -

Mehrere Wald und Vegetationsbrände prägen die Tätigkeiten der Einsatzkräfte in Rheinland Pfalz am Wochenende: Von den rund 900 Einsätzen des Brand- und Katastrophenschutzes am Freitag und Samstag waren es über 560 Brandeinsätze unterschiedlicher Größe. Beispielsweise die Einsätze in Bengel (Landkreis Bernkastel-Wittlich), Langscheid (Landkreis Mayen-Koblenz) und Büchel (Landkreis Cochem-Zell) forderten die Einsatzkräfte und das Landesamt für Brand und Katastrophenschutz (LfBK) in besonderer Weise. Auch die Auswirkungen der Brände in Nordrhein-Westfalen und Belgien sind in Rheinland-Pfalz deutlich spürbar.

Das LfBK hat die Einsatzleitungen vor Ort mit seinem Lagezentrum unterstützt und so die Koordination überörtlicher Kräfte sichergestellt. Überörtliche Verstärkungen wurden unter anderem aus dem Westerwald in die Vordereifel und aus Kaiserslautern nach Büchel verlegt. Bis zu drei unterstützende Polizeihubschrauber, die speziellen Waldbrand-Züge des Landes sowie die Landesfacheinheit Presse- und Medienarbeit wurden über das Lagezentrum gesteuert. Bei großen, dynamischen Lagen entsendet das LfBK aus der Rufbereitschaft zudem Verbindungsbeamte direkt zur Einsatzstelle, um die Kommunikation sicherzustellen und Fachberatung oder Führungsunterstützung zu leisten.

Um viele parallele Anfragen und Einsatzstellen effizient zu bearbeiten, kann das Lagezentrum personell verstärkt werden, im Landesamt wird bei einem solchen Bedarf eine zentrale Koordinierungsstelle eingerichtet. Sowohl am Freitag, als auch am Samstag war dies der Fall. Während es am Freitag insbesondere um die Koordination der überörtlichen Kräfte zur aktiven Brandbekämpfung ging, war am Samstagnachmittag die Verbreitung des Brandrauches, auch aus den Bränden in NRW und Belgien, in weiten Teilen von Rheinland-Pfalz das prägende Thema. Besonders Betroffen war der Norden von Rheinland-Pfalz. Allein in der Leitstelle Trier gingen in fünf Stunden rund 1100 Notrufe ein, normalerweise sind es dort zwischen 300 und 400 Notrufe am Tag. Durch das Lagezentrum Bevölkerungsschutz wurde eine Gefahreninformation für die Bevölkerung veröffentlicht, zunächst in den Regionen Trier und Koblenz und im weiteren Verlauf für das ganze Land.

"Die Dynamik von Wald- und Vegetationsbränden verlangt schnelle Entscheidungen der kommunalen Einsatzleitungen, flexible Ressourcen und vor allem Teamarbeit", sagt René Schubert, Präsident des LfBK. "In der engen Zusammenarbeit mit allen eingebundenen Kräften konnten wir die überörtliche Hilfe koordinieren und die Einsatzkräfte unterstützen. Solche herausfordernden Lagen lassen sich nur gemeinsam lösen. Die enge Vernetzung von Landesbehörden, kommunalen Einsatzkräften und Strukturen sowie zivilgesellschaftlicher Unterstützung und Mitarbeit ist entscheidend, um Gefahren schnell einzudämmen und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Dank gilt engagierten Beteiligten, die mit angepackt haben und auch weiterhin mit anpacken."

Bei den großen Bränden in Rheinland-Pfalz laufen aktuell noch aufwendige Nachlöscharbeiten und der Brandrauch aus Belgien oder Nordrhein-Westfalen wird auch am Sonntag in Rheinland-Pfalz erneut spürbar sein.

Rückfragen bitte an:

Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz Matthias Lemgen E-Mail: [email protected] www.lfbk.rlp.de

Original-Content von: Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz, übermittelt durch news aktuell

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