Koblenz (ots) -
Mehr als 180 einzelne Übungseinheiten in beteiligten Kommunen, über 3500 beteiligte Einsatzkräfte aus Feuerwehren, Hilfsorganisationen, THW, Bundeswehr sowie Fachbehörden und ein gemeinsames Szenario für das gesamte Land:
Rheinland-Pfalz hat am Samstag den zweiten Landesübungstag für den Brand- und Katastrophenschutz durchgeführt. Nach einem ersten Fazit des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (LfBK) verlief der landesweite Übungstag erfolgreich. Die Zusammenarbeit der beteiligten Ebenen hat funktioniert.
Simuliert wurde eine landesweite Wetterlage mit Starkregen, Sturmböen und Gewittern. Die einzelnen Übungsszenarien wurden unter realistischen Bedingungen durchgeführt und über die kommunalen Strukturen, die Landkreise und Integrierten Leitstellen bis zur Landesebene zusammengeführt.
Innenminister Achim Schwickert zog beim Landesamt in Koblenz ein positives erstes Fazit: "Der zweite Landesübungstag hat gezeigt, dass die unterschiedlichen Ebenen und Organisationen auch bei einer angenommenen landesweiten Flächenlage gut zusammenarbeiten. Der Landesübungstag verbessert unsere Fähigkeit, Katastrophen besser zu bewältigen. Dafür danke ich allen Beteiligten mit ihrem hohen Engagement für uns alle."
Insgesamt wurden mehr als 180 einzelne Übungen in den beteiligten Kommunen durchgeführt. Über 3500 Einsatzkräfte aus allen Bereichen des Katastrophenschutzes waren am Landesübungstag beteiligt. Die Einsatzlagen wurden in Echtzeit über das zentrale Leitstellensystem abgebildet. Informationen aus den einzelnen Übungsstellen konnten dadurch auf den unterschiedlichen Ebenen zusammengeführt und die Entwicklung der Gesamtlage beobachtet werden.
"Genau darum geht es bei einem solchen Übungstag: Wir wollen nicht nur einzelne Einsatzlagen trainieren, sondern das Zusammenspiel im gesamten Land. Wir werden weiter daran arbeiten, die Arbeitsstrukturen zu intensivieren und zu verbessern", sagte der Präsident des LfBK, René Schubert.
Der Landesübungstag diente zugleich dazu, Erfahrungen für die weitere Arbeit im Brand- und Katastrophenschutz zu sammeln. Die Erkenntnisse aus den Übungen werden nun ausgewertet und sollen in die weitere Vorbereitung auf landesweite Flächenlagen einfließen.
Bereits beim ersten Landesübungstag im September 2025 waren landesweit rund 100 Einzelübungen eingebunden. Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Fachbehörden und weiteren Organisationen des Brand- und Katastrophenschutzes nahmen daran teil. Während die Szenarien beim ersten Landesübungstag kommunal unterschiedlich gewählt wurden, gab es diesmal ein einheitliches Rahmenszenario.
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Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz Wahid Samimy E-Mail:
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