FW-SG: Feuerwehr verhindert das Übergreifen eines Wohnhausbrandes auf Nachbarhäuser
24.05.2026
2 Aufrufe
2 Min. Lesezeit
Solingen (ots) -
Um 11:07 Uhr wurde die Feuerwehr Solingen zu einem vermeintlichen Küchenbrand in die Friesenstraße alarmiert. Eine weithin sichtbare Rauchsäule wies den Weg zur Einsatzstelle im Stadtteil Solingen-Wald. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das zweigeschossige Wohnhaus in Vollbrand. Da sich das brennende Gebäude in einem Hinterhof mit sehr eng angrenzenden Nachbargebäuden befand, drohte der Brand sich auf weitere Gebäude auszubreiten. Dies konnte jedoch durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr verhindert werden. Über die Wasserwerfer zweier Drehleitern sowie über vier handgeführte Strahlrohre schützen die Einsatzkräfte die Nachbargebäude und brachten den ausgedehnten Brand unter Kontrolle. Zeitgleich wurde ein verletzter Bewohner des Gebäudes durch den Rettungsdienst versorgt und in das Klinikum Solingen zu weiteren Behandlung transportiert. Aufgrund der starken Rauchentwicklung löste die Leitstelle die WarnApp NINA aus: Anwohner im Nahbereich wurden aufgerufen, Fenster und Türen zu schließen. Im Einsatz waren alle drei Wachen der Berufsfeuerwehr, unterstützt durch die Löscheinheit 7 (Wald) und die Informations- und Kommunikationseinheit der Freiwilligen Feuerwehr. Insgesamt waren zeitgleich bis zu 50 Einsatzkräfte im Einsatz. Für Paralleleinsätze (Brandmeldealarm in einem Altenheim / Ölaustritt) besetzten die Löscheinheiten 6 (Gräfrath), 5 (Böckerhof) und 1 (Merscheid/Ohligs) die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr.