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FW Paderborn: Gemeldeter Wohnungsbrand in Paderborn Elsen

04.11.2026
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FW Paderborn: Gemeldeter Wohnungsbrand in Paderborn Elsen
Paderborn (ots) -

(sg) Gemeldeter Wohnungsbrand in der Sander Straße in Paderborn-Elsen sorgte im feierabendlichen Berufsverkehr für erhebliche Beeinträchtigungen. Umsichtiges Verhalten der Mieterin vereitelte größeren Sachschaden.

Paderborn-Elsen

Am frühen Abend wurde die Feuerwehr Paderborn um 16:24 Uhr unter dem Stichwort Feuer 3 - Wohnungsbrand in den Paderborner Ortsteil Elsen alarmiert. Anrufer berichteten, dass zwei Zimmer einer Wohnung an der Sander Straße im Vollbrand stehen würden. Daraufhin alarmierte die Leitstelle für den Brandschutz und den Rettungsdienst des Kreises Paderborn beide hauptamtlichen Feuer- und Rettungswachen, die ehrenamtlichen Einheiten Elsen und Sande, sowie den Rettungsdienst.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte konnte eine Rauchentwicklung aus einem Fenster im ersten Obergeschoss festgestellt werden. Umgehend wurden zwei Trupps unter Atemschutz in die Brandwohnung vorgeschickt. Entgegen der ersten Meldung brannte es in einem Badezimmer.

Die Mieterin der Wohnung hatte Brandgeruch wahrgenommen. Aus ungeklärter Ursache hatte sich ein Karton in der Küche der Wohnung entzündet. Geistesgegenwärtig verbrachte die Mieterin den Karton ins Badzimmer und startete erste Löschversuche, musste diese aber aufgrund der Rauchentwicklung einstellen. Der Angriffstrupp löschte mit einem Strahlrohr die Reste des Kartons. Parallel dazu wurde mit einem Überdrucklüfter der Treppenraum des Gebäudes, sowie die Brandwohnung entraucht.

Der alarmierte Rettungsdienst sichtete drei Personen, die anfangs über eine Atemwegsreizung klagten. Nach eingehender Inaugenscheinnahme der Patienten bedurfte es keiner weiteren Versorgung.

Im weiteren Einsatzverlauf wurden die insgesamt fünf Wohneinheiten mit einem Mehrgasmessgerät kontrolliert. Es konnten keine erhöhten Messwerte in der Umgebungsluft festgestellt werden, so dass nach Einsatzende die Bewohner des Hauses ihre Wohnungen wieder betreten konnten.

Das Fahrzeugaufkommen an der Einsatzstelle belief sich zwischenzeitlich auf sechs Löschfahrzeuge, zwei Drehleitern, zwei Einsatzleitwagen und ein Rettungswagen. Die Polizei sicherte die Einsatzstelle ab und nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Seitens der Feuerwehr wahren 55 Einsatzkräfte im Einsatz.

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