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FW Paderborn: 02.08.2026 - Schuppenbrand und Heimrauchmelder in Wewer

03.08.2026
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FW Paderborn: 02.08.2026 - Schuppenbrand und Heimrauchmelder in Wewer
Paderborn (ots) -

(sg) Am heutigen Sonntag wurde die Feuerwehr Paderborn gegen 15 Uhr zu einem Schuppenbrand an der Kleestraße alarmiert. Die deutlich sichtbare Rauchentwicklung wies den Einsatzkräften den Weg.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein ca. 7 x 7 Meter großer Holzschuppen ca. 10 Meter neben der Kleestraße im Vollbrand. In dem Schuppen befand sich ein landwirtschaftliches Gerät, geringe Mengen Stroh und weiteres Lagergut. Drei Pferde standen auf einer benachbarten Koppel, waren aber wegen des großen Abstands und der günstigen Windrichtung zu keiner Zeit in Gefahr. Sie wurden zwischendurch von Verantwortlichen betreut.

Zur Brandbekämpfung wurden zwei C-Rohre unter schwerem Atemschutz eingesetzt. Der Eigentümer informierte die Einsatzkräfte, dass Druckgasbehälter in dem Schuppen seien. Daher wurde die Brandbekämpfung zunächst unter Ausnutzung von Abständen bzw. Deckung ausgeführt.

In der Frühphase des Einsatzes kam es auch zu einem Druckgefäßzerknall.

Wegen der Entfernung zum nächsten Hydranten wurden zwei Löschfahrzeuge im Pendelverkehr für die Wasserversorgung eingesetzt. Als Wasserentnahmestelle diente ein Hydrant im Ortseingang Wewer. Ein größeres Tanklöschfahrzeug fungierte als Löschwasserpuffer.

Insgesamt wurden fünf Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt. Die Einsatzzeit pro Trupp war dabei wegen der hohen Temperaturen kürzer als sonst. Zur Sicherstellung der Einsatzstellenhygiene und dem Tausch von kontaminierter Ausrüstung wurde der GW-Logistik durch den Löschzug Stadtmitte an die Einsatzstelle gebracht.

Neben den hauptamtlichen Kräften der Wache Süd mit Hilfeleistungslöschfahrzeug und Tanklöschfahrzeug waren die Einheiten Wewer und Elsen der Freiwilligen Feuerwehr mit gesamt 3 Hilfeleistungslöschfahrzeugen sowie der Führungsdienst im Einsatz. Die Einheit Stadtmitte stellte während des Einsatzes den Grundschutz im Süden der Stadt sicher. Der Einsatz konnte gegen 17:45 Uhr beendet werden.

Die Kleestraße war während des Einsatzes zwischen dem Ortsausgang Wewer und der Auffahrt zur B1 vollständig gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Gegen 20 Uhr fand eine Brandnachschau durch Kräfte der Einheit Wewer statt, bei der noch letzte Glutnester abgelöscht wurden.

Gegen 17:10 Uhr kam es in Wewer zu einem weiteren Einsatz. Offenbar hatte ein Heimrauchmelder in einem Einfamilienhaus an der Straße "Hinter den Höfen" ausgelöst. Auf Klopfen und Klingeln öffnete niemand. Über eine tragbare Leiter der Feuerwehr und ein gekipptes Fenster im 1. OG konnte sich der Angriffstrupp gewalt- und schadensfrei Zugang zu dem Gebäude verschaffen. Im Inneren wurde niemand angetroffen, auch ein Brand konnte nicht festgestellt werden. Vermutlich lag eine Fehlfunktion eines Heimrauchmelders vor. Zu diesem Einsatz rückten von der Wache Süd die Einheit Stadtmitte mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug, die Drehleiter sowie der Führungsdienst aus.

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