Ahlhorn (ots) -
In den frühen Morgenstunden ist es auf dem Außengelände eines Industriebetriebes im Ahlhorner Gewerbegebiet zu einem Brand von zwei Lastkraftwagen gekommen. Um 03:22 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Ahlhorn mit dem Einsatzstichwort "F2 - Lkw-Brand" in die Lethe Gewerbestraße alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die gemeldete Lage. Ein Lkw-Gespann, bestehend aus Zugmaschine und Auflieger, sowie eine unmittelbar daneben abgestellte weitere Zugmaschine standen bereits in Vollbrand.
Aufgrund der Lage und des erforderlichen Löschwasser- und Atemschutzbedarfs ließ der Einsatzleiter weitere Kräfte nachalarmieren. Neben der Ortsfeuerwehr Sage wurden ein Großtanklöschfahrzeug sowie ein weiteres Tanklöschfahrzeug aus Emstek und der Gerätewagen Atemschutz des Landkreises Oldenburg zur Einsatzstelle beordert.
Die Löscharbeiten gestalteten sich insbesondere in der Anfangsphase schwierig und waren mit erheblichen Gefahren für die eingesetzten Kräfte verbunden, teilte der Pressesprecher der Feuerwehr, Matthias Witthöft mit: "Durch die starke Hitzeeinwirkung zerbarsten mehrere Reifen der brennenden Lastkraftwagen. Ein Reifen wurde dabei von einer Felge geschleudert und kam erst rund 30 Meter entfernt zum Liegen. Die unter Atemschutz vorgehenden Einsatzkräfte mussten daher mit größter Vorsicht arbeiten und entsprechende Sicherheitsabstände berücksichtigen."
Zu Beginn der Brandbekämpfung gingen drei Atemschutztrupps mit Strahlrohren gegen die Flammen vor. Im weiteren Verlauf wurde der Löschangriff durch den Einsatz von Löschschaum ergänzt. Nach etwa einer Stunde war das Feuer gelöscht und die Einsatzkräfte konnten mit den Nachlöscharbeiten beginnen.
Besonderes Augenmerk galt dabei einem weiteren, unmittelbar neben den brennenden Fahrzeugen abgestellten Lkw-Auflieger. Dieser war durch die Flammen von außen stark beaufschlagt worden. Um eine mögliche Brandentwicklung im Inneren sicher ausschließen zu können, wurde der Auflieger entladen und kontrolliert.
Aufgrund der größeren Zahl eingesetzter Atemschutzgeräteträger wurde der Gerätewagen Atemschutz des Landkreises Oldenburg eingesetzt. Dieser stellte unter anderem die Versorgung mit Atemschutztechnik sicher und unterstützte dabei, die eingesetzten Fahrzeuge und Geräte nach dem Einsatz wieder einsatzbereit zu machen.
Um 05:53 Uhr konnten der Einsatz beendet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.
Insgesamt waren 62 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort. Neben der Feuerwehr befanden sich die Polizei, ein zur Absicherung der Einsatzkräfte bereitgestellter Rettungswagen sowie eine Mitarbeiterin der Unteren Wasserbehörde an der Einsatzstelle.
Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
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