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FW-OLL: Verkehrsunfall auf der A1 - 18 Rinder lebend gerettet

26.08.2026
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FW-OLL: Verkehrsunfall auf der A1 - 18 Rinder lebend gerettet
Groß Ippener (ots) -

Am Dienstagnachmittag wurden die Feuerwehren Harpstedt und Groß Ippener um 17:46 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der A1 zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und dem Autobahndreieck Stuhr alarmiert. Ersten Angaben zufolge waren drei Lkw und zwei Pkw an dem Unfall beteiligt.

Bereits während der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte die Rückmeldung, dass keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt waren. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Groß Ippener fuhren daraufhin direkt zur Unfallstelle, während die Feuerwehr Harpstedt zunächst im Bereitstellungsraum an der Autobahnauffahrt wartete.

Vor Ort stellte sich die Lage anders als zunächst gemeldet dar. Beteiligt waren ein Sattelzug, ein Kleintransporter sowie ein Viehtransport. Bei dem Viehtransport hatte sich die Zugmaschine auf die Seite gelegt. Der mitgeführte Anhänger ragte in die Berme hinein und drohte weiter abzurutschen.

Nachdem sich der Rettungsdienst um die betroffenen Personen gekümmert hatte, konzentrierten sich die Einsatzkräfte zunächst auf die Sicherung des Viehtransporters. Der Anhänger wurde gegen ein weiteres Abrutschen gesichert.

Da die drei beteiligten Fahrzeuge die komplette Fahrbahn blockierten, war für den Rettungsdienst zunächst kein Durchkommen möglich. In Absprache mit der Polizei wurde deshalb der Sattelzug vorgezogen, um eine Schneise zu schaffen. So konnte der Rettungsdienst die Unfallstelle verlassen.

Im weiteren Einsatzverlauf wurden zur Rettung der transportierten Rinder das Veterinäramt des Landkreises sowie die Fachgruppe Großtierrettung der Feuerwehr Groß Mackenstedt hinzugezogen.

Zur Rettung der transportierten Rinder wurden im weiteren Einsatzverlauf das Veterinäramt des Landkreises sowie die Fachgruppe Großtierrettung der Feuerwehr Groß Mackenstedt hinzugezogen.

In enger Zusammenarbeit holten die Einsatzkräfte und Fachleute zunächst die Rinder aus dem noch stehenden Anhänger und verluden sie auf einen zusätzlich angeforderten Tiertransporter. Anschließend konnte die Rettung der Tiere aus der auf der Seite liegenden Zugmaschine vorbereitet werden.

Hierzu wurde die Zugmaschine mit einem Bergungsfahrzeug nach vorne gezogen. Dadurch konnte das Heck des Fahrzeugs auf der Fahrbahn positioniert werden. Über das Heck war anschließend der Zugang zum Laderaum möglich, sodass die verbliebenen Rinder aus der Zugmaschine gerettet werden konnten.

Während der umfangreichen Rettungs- und Bergungsmaßnahmen wurde die Schnelleinsatzgruppe (SEG) der Malteser aus Wildeshausen zusätzlich zur Versorgung der eingesetzten Kräfte nachalarmiert.

Die Einsatzmaßnahmen zogen sich bis nach Mitternacht hin. Insgesamt konnten 18 der 20 transportierten Rinder lebend gerettet werden.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Autobahn in dieser Fahrtrichtung vollständig gesperrt werden.

Die Feuerwehren aus Harpstedt und Groß Ippener waren gemeinsam mit der Fachgruppe Großtierrettung der Feuerwehr Groß Mackenstedt, dem Veterinäramt des Landkreises, dem Rettungsdienst, den Maltesern sowie weiteren beteiligten Kräften über mehrere Stunden im Einsatz.

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