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FW-OLL: Schwerer Verkehrsunfall auf der A1: Lkw gerät in Brand

04.11.2026
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FW-OLL: Schwerer Verkehrsunfall auf der A1: Lkw gerät in Brand
Groß Ippener (ots) -

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es auf der Autobahn 1 zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Groß Ippener im Baustellenbereich zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Lkw kollidierte zunächst mit einem abgestellten Container und anschließend mit einem Bagger. Infolge der Kollision geriet der Lkw in Brand.

Gegen 3:48 Uhr gingen bei der Leitstelle Oldenburg und der Polizei Notrufe über den Unfall ein. Der Fahrer des Lkw konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug retten, erlitt dabei jedoch Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die Leitstelle alarmierte zunächst die Feuerwehren Groß Ippener und Harpstedt. Zusätzlich wurden die Feuerwehren Groß Mackenstedt und Brinkum aus der Gemeinde Stuhr im Landkreis Diepholz alarmiert, die für den betroffenen Autobahnabschnitt zuständig sind. Die Einsatzkräfte aus Harpstedt und Groß Ippener fuhren über die Baustellenzufahrt direkt in das Baufeld ein.

Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr Groß Ippener stand der Lkw in Vollbrand. Unverzüglich wurde ein erster Löschangriff aufgebaut und die Brandbekämpfung eingeleitet. Das Feuer griff dennoch auf den Bagger über, der ebenfalls in Brand geriet. Um die Löscharbeiten wirksam durchführen zu können, wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet. Die Feuerwehren Groß Ippener und Harpstedt übernahmen die Brandbekämpfung von der einen Seite, die Feuerwehren der Gemeinde Stuhr gingen von der gegenüberliegenden Seite vor.

"Ein brennender Lkw mitten in einem Baufeld auf der Autobahn ist für die Einsatzkräfte eine besondere Herausforderung.", sagt Jannik Stiller, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Oldenburg. "Dass der Fahrer sich selbst aus dem Fahrzeug retten konnte, war großes Glück. Die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren aus dem Landkreis Diepholz hat wie immer über die Kreisgrenze hinweg reibungslos funktioniert."

Der Lkw hatte Mehl geladen und brannte vollständig aus. Nach etwa eineinhalb Stunden war das Feuer unter Kontrolle. Anschließend begannen die umfangreichen Nachlöscharbeiten. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei vor Ort.

(Bildmaterial: es waren freie Medienvertreter vor Ort)

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