Landkreis Oldenburg (ots) -
Die Atemschutzwerkstatt der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises Oldenburg hat am Samstag, 10. Oktober, erstmals eine Fortbildung für Atemschutzgerätebeauftragte durchgeführt. Rund 14 Mitglieder aus Ortsfeuerwehren der Kreisfeuerwehr Landkreis Oldenburg nahmen an dem ganztägigen Lehrgang teil.
Atemschutz gehört zu den sicherheitsrelevantesten Bereichen im Feuerwehrdienst. Bei Bränden in Gebäuden oder beim Austritt gefährlicher Stoffe sind die Einsatzkräfte darauf angewiesen, dass ihre Atemschutzgeräte zuverlässig funktionieren. Deshalb gibt es in jeder Ortsfeuerwehr eine feste Ansprechperson, die den Überblick über die Atemschutzausrüstung behält, die Prüfung und Pflege der Geräte im Blick hat und die regelmäßige Ausbildung der Atemschutzgeräteträger organisiert. Diese Aufgabe übernehmen künftig die Atemschutzgerätebeauftragten.
Bislang wurden die Zuständigen in den Ortsfeuerwehren landesweit an dem Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz ausgebildet. Mit der neuen Fortbildung holt die Atemschutzwerkstatt diese Qualifizierung nun direkt in den Landkreis. Das bringt mehrere Vorteile: Alle Atemschutzgerätebeauftragten werden nach denselben Standards geschult und arbeiten mit derselben Technik, die auch in den Wehren im Landkreis im Einsatz ist. Zudem lernen sie die Ansprechpartner in der Atemschutzwerkstatt persönlich kennen. Fragen zu Prüfung, Pflege oder Defekten lassen sich so auf kurzem Weg klären.
Nach dem Fortbildungstag bearbeiten die Teilnehmenden weitere Lernmodule mit theoretischen und praktischen Aufgaben in ihrer eigenen Ortsfeuerwehr. Die erfolgreich absolvierten Teile werden auf einem Nachweisbogen bestätigt, der Bestandteil der Lehrgangsbescheinigung ist.
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