Ahlhorn (ots) -
Am Montagmorgen, 6. Juli 2026, wurde die Ortsfeuerwehr Ahlhorn um 07:30 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Gewerbebetrieb in der Lether Gewerbestraße alarmiert.
Bereits bei der ersten Erkundung des Gebäudes stellte der Einsatzleiter eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Umkleide- und Aufenthaltsräume fest. Daraufhin ging umgehend ein Trupp unter Atemschutz mit einer Wärmebildkamera zur Erkundung in das weitläufige Gebäude vor. Aufgrund der Größe des Objektes gestaltete sich die Suche nach der Ursache zunächst schwierig.
Da das Ausmaß der Einsatzlage zu diesem Zeitpunkt noch nicht abschätzbar war, wurde vorsorglich die Ortsfeuerwehr Sage zur Unterstützung nach alarmiert.
Im weiteren Einsatzverlauf gelang es den Einsatzkräften, die Ursache der Verrauchung in einer Lüftungsanlage zu lokalisieren. Der Entstehungsbrand konnte gezielt abgelöscht werden, sodass eine weitere Ausbreitung verhindert wurde.
Besonders hervorzuheben ist das vorbildliche Verhalten des betroffenen Unternehmens. Die Betriebsverantwortlichen ließen ihre Mitarbeitenden unmittelbar nach Auslösung der Brandmeldeanlage vorsorglich aus dem Gebäude evakuieren und unterstützten die Feuerwehr während des gesamten Einsatzes hervorragend. Die Zusammenarbeit verlief jederzeit koordiniert und professionell.
Üblicherweise stellt sich ein hoher Prozentsatz von Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen als Fehlalarm heraus. Pressesprecher Matthias Witthöft: "Heute hat sich erneut gezeigt, wie wenig man sich an Fehlalarme gewöhnen darf. Der Einsatz dieser technischen Anlagen ist für den vorbeugenden Brandschutz von hoher Bedeutung, um Entstehungsbrände bereits in einer frühen Phase detektieren zu können. Durch das frühzeitige Auslösen der Brandmeldeanlage und den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte eine größere Brandausbreitung verhindert werden."
Erst Ende Mai war die Feuerwehr Ahlhorn zu einem Brandmeldealarm im Zeppelinring ausgerückt, der sich ebenfalls als tatsächlicher Brand herausgestellt hatte. Damit handelte es sich innerhalb kurzer Zeit bereits um den zweiten Realeinsatz nach Auslösung einer Brandmeldeanlage.
Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle nach etwa zwei Stunden an das Veterinäramt des Landkreises Oldenburg übergeben.
Die Feuerwehr war mit acht Fahrzeugen und rund 30 Einsatzkräften vor Ort. Ebenfalls im Einsatz war die Polizei.
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Matthias Witthöft Pressesprecher Gemeindefeuerwehr Großenkneten
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