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FW Mainz: Zehn Verletzte nach Verkehrsunfall im Mainzer Stadtgebiet

15.06.2026
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FW Mainz: Zehn Verletzte nach Verkehrsunfall im Mainzer Stadtgebiet
Mainz (ots) -

Ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen hat am Sonntagabend im Mainzer Stadtteil Mombach einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Insgesamt wurden zehn Personen verletzt. Die Feuerwehr Mainz unterstützte die medizinische Versorgung der Betroffenen und sicherte die Unfallstelle.

Die Feuerwehr wurde zu einem Verkehrsunfall im Bereich der Kreuzung Erzbergerstraße und Obere Kreuzstraße alarmiert. Bereits während der Anfahrt gingen bei der Feuerwehrleitstelle mehrere Notrufe ein. Dabei wurde gemeldet, dass sich eine Person unter einem der beteiligten Fahrzeuge befinden soll.

Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Mainz und der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Mombach fanden eine zunächst sehr unübersichtliche Lage vor. Im Kreuzungsbereich standen drei schwer beschädigte Fahrzeuge, zudem war die Fahrbahn von einem großflächigen Trümmerfeld übersät. Mehrere beteiligte Personen befanden sich zwischen den Fahrzeugen oder hatten sich auf die angrenzenden Gehwege begeben. Ein Transporter war infolge des Zusammenstoßes auf die Seite gekippt. Eine Person wurde dabei unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Durch das couragierte Handeln mehrerer Ersthelfer konnte die Person noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus ihrer Lage befreit werden. Die Ersthelfer leiteten unmittelbar Erste-Hilfe-Maßnahmen ein und versorgten die verletzte Person vorbildlich.

Bei der ersten Erkundung stellten die Einsatzkräfte zunächst vier unmittelbar betroffene Verletzte fest. Die Feuerwehr übernahm umgehend die medizinische Erstversorgung und betreute die Betroffenen bis zur Übergabe an den Rettungsdienst.

Im weiteren Einsatzverlauf erhöhte sich die Zahl der beteiligten Personen auf insgesamt zehn. Darunter befanden sich auch drei Kinder. Aufgrund der Anzahl der Betroffenen wurden zusätzliche Kräfte des Rettungsdienstes alarmiert. Neben mehreren Rettungswagen kamen auch der Organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie der Leitende Notarzt zur Einsatzstelle. Gemeinsam koordinierten sie die medizinische Versorgung sowie den Transport der Verletzten in umliegende Krankenhäuser.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle gegen weitere Gefahren ab, stabilisierte die beschädigten Fahrzeuge und trennte die Fahrzeugbatterien vom Bordnetz, um die Gefahr eines Fahrzeugbrandes zu verhindern. Darüber hinaus unterstützten die Einsatzkräfte weiterhin die rettungsdienstlichen Maßnahmen und betreuten alle Beteiligten.

Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen vor Ort. Sie sperrte den Unfallbereich ab, regelte den Verkehr und gewährleistete die An- und Abfahrt der Rettungsmittel.

Zur Unfallursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Die Ermittlungen hierzu wurden von der Polizei aufgenommen.

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