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FW Mainz: Aufwendige Nachlöscharbeiten nach Dachstuhlbrand in Weisenau

30.05.2026
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FW Mainz: Aufwendige Nachlöscharbeiten nach Dachstuhlbrand in Weisenau
Mainz (ots) -

Am frühen Freitagabend kam es in Mainz-Weisenau zu einem Dachstuhlbrand an einer Doppelhaushälfte. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.

Die Feuerwehr Mainz wurde gegen 18:24 Uhr in die Straße "Am Großberg" alarmiert. Aufgrund der gemeldeten Lage entsandte die Leitstelle ein Großaufgebot an Einsatzkräften der Feuerwachen eins und zwei sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus Weisenau, Hechtsheim, Stadt und Laubenheim. Im weiteren Verlauf kam auch die neue Schnelleinsatzgruppe-Versorgung SEG-V zu ihrem zweiten Einsatz.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen bereits Flammen aus dem Dachbereich der linken Doppelhaushälfte. Zudem hatte sich dichter Rauch bereits im Gebäude ausgebreitet. Als mögliche Brandausbruchsstelle wird derzeit die mit Holz eingefasste Terrasse im rückwärtigen Bereich des Gebäudes angenommen. Von dort breitete sich das Feuer über die Traufe in den Dachbereich aus.

Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich glücklicherweise keine Personen mehr im Gebäude. Drei Bewohner hielten sich vor dem Anwesen auf und wurden durch den Rettungsdienst vorsorglich medizinisch betreut.

Die Feuerwehr leitete umgehend mehrere gezielte Löschangriffe ein. Die Brandbekämpfung erfolgte gleichzeitig über den Hauseingang, über den rückwärtigen Gartenbereich sowie über zwei Drehleitern von außen. Dadurch konnten die Flammen schnell niedergeschlagen werden. Gegen 19:10 Uhr meldete die Einsatzleitung das Feuer unter Kontrolle. Die Meldung "Feuer aus" erfolgte gegen 21:00 Uhr. Um 03:00 Uhr wurde noch eine Brandnachschau von der Feuerwehr durchgeführt.

Parallel zur Brandbekämpfung in der direkten Doppelhaushälfte wurde die zweite Haushälfte gesichert. An verschiedenen Stellen hatte der Brand insbesondere in die Außendämmung übergegriffen und drohte auf das Dach über zu greifen. Auch hier konnte die weitere Ausbreitung des Brandes auf das vorgefundene Maß begrenzt werden.

Die anschließenden Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufwendig. Das Feuer hatte sich unter den Dachpfannen sowie in der Dämmung ausgebreitet. Mit Wärmebildkameras mussten versteckte Glutnester lokalisiert und gezielt abgelöscht werden.

Besonders die hochsommerlichen Temperaturen stellten eine zusätzliche Belastung für die Einsatzkräfte dar. Insgesamt 16 Atemschutzgeräteträger führten unter schwerem Atemschutz die direkte Brandbekämpfung im Gebäude und im Dachbereich durch.

Die linke Haushälfte ist aufgrund des erheblichen Brandrauch- und Wassereintritts derzeit unbewohnbar. Die Bewohner kommen vorübergehend bei Freunden und Familie unter.

Insgesamt waren um die 70 Einsatzkräfte des Brand- und Katastrophenschutzes vor Ort.

Zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe können derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen hierzu hat die Polizei aufgenommen.

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