München (ots) -
Montag, 29. Juni 2026, 12.33 Uhr
Pippinger Straße (Obermenzing)
Zu einem Dachstuhlbrand in einem leerstehenden Schulgebäude ist es am Montagmittag im Stadtteil Obermenzing gekommen.
Mehrere Anrufer meldeten gegen 12.33 Uhr einen Brand sowie eine starke Rauchentwicklung in der Pippinger Straße. Die integrierte Leitstelle München entsandte daraufhin zahlreiche Einheiten der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Bereits während der Anfahrt konnten die ersten Einsatzkräfte das gemeldete Lagebild wegen der sichtbaren Rauchsäule bestätigen.
Aufgrund der starken Flammenbildung im Dachbereich veranlasste der Einsatzleiter der Feuerwehr unverzüglich, eine Drehleiter sowie zusätzliche Strahlrohre für einen Außenangriff in Stellung zu bringen. Zur Gewissheit, dass sich in dem seit Jahren leerstehenden Gebäude keine Personen aufhielten, wurde außerdem der Innenbereich unter schwerem Atemschutz kontrolliert.
Im weiteren Verlauf wurden eine zweite Drehleiter sowie eine Vielzahl von Löschfahrzeugen eingesetzt. Aufgrund der hohen Außentemperaturen mussten die Löschfahrzeuge regelmäßig abgelöst werden, um ausreichende Erholungszeiten zu gewährleisten.
Dank des raschen Eingreifens der Feuerwehr konnte bereits nach 14 Minuten "Feuer aus" gemeldet werden. Die aufwendigen Nachlöscharbeiten sowie das Auffinden und Ablöschen von Glutnestern erstreckten sich jedoch bis in die frühen Abendstunden.
Zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Informationen vor. Die Ermittlung dieser Sachverhalte obliegt der Polizei.
Montag, 29. Juni 2026, 21.46 Uhr
Strähuberstraße (Solln)
Nach vermutlich einem Blitzeinschlag ist es am Montagabend zu einem weiteren Dachstuhlbrand gekommen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Stadtteil Solln im Einsatz. Die Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen.
Gegen 21.46 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr in die Strähuberstraße alarmiert. Über die Integrierte Leitstelle München meldeten mehrere Anrufer eine Flammenbildung im Dachstuhl eines Wohngebäudes. Noch während der Anfahrt teilten die Anwohner mit, ihr Haus bereits verlassen zu haben.
Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen Flammen aus dem Dach des Gebäudes. Um diese zu löschen, errichteten die Einsatzkräfte einen Löschangriff mit einer Drehleiter und mehreren Strahlrohren. Zudem erfolgte eine zusätzliche Kontrolle des Gebäudes im Inneren unter Atemschutz.
Um alle Glutnester zu löschen, musste im Verlauf des Einsatzes die Dachhaut großflächig geöffnet werden. Ebenso kam das Drohnenteam der Branddirektion zum Einsatz und unterstützte die abschließenden Maßnahmen durch Wärmebildaufnahmen.
Gegen Mitternacht konnte die Einsatzstelle wieder verlassen werden. Zur Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.
(plo)
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