München (ots) -
Montag, 31. August 2026, 20.31 Uhr
Arnulfstraße
Am Montagabend hat eine Sprinkleranlage das Feuer in einem Labor eines Gebäudes eingedämmt und damit eine größere Brandausbreitung verhindert. Der entstandene Sachschaden liegt nach ersten Einschätzungen im sechsstelligen Bereich.
Die im Gebäude verbauten brandschutztechnischen Einrichtungen erkannten das Feuer und lösten die Brandmeldeanlage aus. Gleichzeitig wurde durch die Sprinkleranlage die Brandbekämpfung eingeleitet und der Feuerwehr automatisch gemeldet.
Beim Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte bestätigte sich die Auslösung der Brandmeldeanlage. Ein zur Erkundung vorgehender Trupp stellte im betroffenen Bereich eine leichte Verrauchung fest. Am Auslöseort, einem Labor, fanden die Einsatzkräfte ein noch schwelendes Klimagerät vor. Dieses wurde mithilfe eines Kleinlöschgeräts abgelöscht.
Durch die ausgelöste Sprinkleranlage war zudem eine größere Menge Wasser in das Labor gelangt. Zur Beseitigung des Wasserschadens forderten die Einsatzkräfte ein Kleinalarmfahrzeug mit einem weiteren Wassersauger an. Nach knapp einer Stunde war das Wasser auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern weitgehend entfernt.
In dem Labor befanden sich unter anderem sensible Messgeräte sowie Platinen eines Herstellers für Mobilfunkgeräte. Aufgrund der hochwertigen technischen Ausstattung entstand ein erheblicher Sachschaden. Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Durch das frühzeitige Erkennen des Brandes und das schnelle Eingreifen der Sprinkleranlage konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert und der Schaden auf den betroffenen Bereich begrenzt werden.
Zu diesem Einsatz liegen der Branddirektion München keine Fotos vor.
(ret)
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