München (ots) -
Montag, 13. Juli 2026, 12.18 Uhr
Eduard-Spranger-Straße
Das besonnene Eingreifen von Mitarbeitenden auf einer Baustelle verhinderte am Montagmittag eine Brandausbreitung auf die Fassade eines Gebäudes.
Gegen 12.15 Uhr ging eine Meldung in der Integrierten Leitstelle über brennenden Unrat auf einer Baustelle ein. Da sich das Brandgut direkt an der Fassade eines mehrgeschossigen Rohbaus befand, wurde ein Löschzug zum Einsatzort entsendet. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hielten bereits mehrere Bauarbeitende, die Flammen mit einem Wasserschlauch unter Kontrolle. Sofort wurden die ersten Löschversuche mit einem Hohlstrahlrohr intensiviert. Durch den brennenden Unrat hatte die Dämmung zwischen zwei Betonwänden Feuer gefangen. Mit Spezialgerätschaften eines Sonderlöschmittelfahrzeugs wurde das Löschwasser direkt in die Dämmung eingebracht. Anschließend erfolgte die Kontrolle mit einer Wärmebild- und einer Endoskop-Kamera.
Der Einsatz konnte für die Feuerwehr nach zirka zwei Stunden beendet werden. Trotz der schnellen Reaktion entstand ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
(rec)
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