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FW Ludwigshafen: Gefahrstoffaustritt im Gewerbegebiet Nachtweide

06.10.2026
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FW Ludwigshafen: Gefahrstoffaustritt im Gewerbegebiet Nachtweide
Ludwigshafen (ots) -

(LB) Am 05.10.2026 wurde die Feuerwehr Ludwigshafen um 12:29 Uhr zu einem Gefahrstoffaustritt in das Gewerbegebiet in die Nachtweide alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass in der Gefahrstoffhalle einer Speditionsfirma ein IBC-Behälter mit einem flüssigen Gefahrstoff umgestürzt war. Der gesamte Inhalt des Behälters war ausgetreten und hatte sich im Bereich der Lagehalle ausgebreitet.

Die Lagerhalle war mit einer größeren Anzahl weiterer IBC-Behältern gefüllt. Aufgrund der bestehenden Gefahrenlage musste die Halle zunächst vollständig geräumt und der betroffene Bereich gesichert werden bevor der havarierte Behälter geborgen werden konnte.

Zur Aufnahme der ausgelaufenen Flüssigkeit kam ein spezielles Bindemittel zum Einsatz, das von der BASF zur Verfügung gestellt wurde. Eine Reinigungsfirma nahm den Gefahrstoff anschließend mit einem Spezialfahrzeug auf.

Aufgrund der Eigenschaften des Gefahrstoffs mussten die Einsatzkräfte unter Chemikalienschutzanzügen arbeiten. Die erforderlichen Schutzmaßnahmen und die aufwendige Dekontamination führten dazu, dass sich der Einsatz über mehrere Stunden erstreckte.

Während des gesamten Einsatzes wurden der betroffene Betrieb sowie das umliegende Gebiet regelmäßig messtechnisch kontrolliert. Dabei wurden keine erhöhten Messwerte festgestellt. Eine Gefahr für die Bevölkerung oder die Umwelt bestand zu keinem Zeitpunkt. Personen wurden nicht verletzt.

Insgesamt waren die Feuerwehr Ludwigshafen mit 15 Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften, die Freiwillige Feuerwehr Ludwigshafen-Oppau mit zwei Fahrzeugen und sieben Einsatzkräften sowie die Freiwillige Feuerwehr Frankenthal mit vier Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften vor Ort. Darüber hinaus waren der Katastrophenschutz Ludwigshafen mit der Verpflegungseinheit, einem Rettungsmittel, der Rettungsdienst mit einem Fahrzeug, die Polizei, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL) und der Leitende Notarzt (LNA) im Einsatz. Die BASF Werkfeuerwehr unterstützte die Einsatzmaßnahmen mit zwei Fahrzeugen und fünf Kollegen.

Nach Abschluss aller erforderlichen Maßnahmen konnte der Einsatz nach ca.14 Stunden beendet werden.

Zeitgleich kam es im Stadtgebiet Ludwigshafen zu weiteren Einsätzen, darunter mehrere ausgelöste Brandmeldeanlagen und ausgelöste Rauchwarnmelder im häuslichen Bereich. Diese Einsätze standen nicht im Zusammenhang mit dem Gefahrstoffaustritt und wurden von den freiwilligen Feuerwehren Maudach und Ruchheim abgearbeitet.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Ludwigshafen Telefon: +49 621-58 649 290 E-Mail: [email protected] http://www.feuerwehr-lu.de

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