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FW LK Neunkirchen: Wohnhaus brennt in Hangard aus - Hausbewohner retten sich leichtverletzt

19.09.2026
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FW LK Neunkirchen: Wohnhaus brennt in Hangard aus - Hausbewohner retten sich leichtverletzt
Neunkirchen-Hangard (ots) -

Mit leichten Verletzungen konnten sich am späten Samstagabend, 18. September zwei 57 und 40 Jahre alte Männer vor einem Feuer in Sicherheit bringen, das in ihrem Wohnhaus im Neunkircher Stadtteil Hangard ausgebrochen war. Das Wohnhaus in der Straße Zum Zimmermannsfels stand binnen kurzer Zeit vom Erdgeschoss bis zum Dachstuhl in Flammen. Die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen bekämpfte den Brand mit einem Großaufgebot bis spät in die Nacht hinein. Erst gegen 3:40 Uhr in der Nacht hatten die Feuerwehrleute den Brand gelöscht.

Flammen schlugen schon aus den Fenstern und der Türe des Hauses, als das erste Löschfahrzeug der Neunkircher Feuerwehr nur Minuten nach dem gegen 22:30 Uhr ausgelösten Alarm in der Straße Zum Zimmermannsfels eintraf. Kurz zuvor hatten sich noch ein 57 und ein 40 Jahre alter Mann aus dem Haus auf die sichere Straße geflüchtet. Vom Rettungsdienst wurden die beiden leicht Verletzten medizinisch versorgt und anschließend in nahe Krankenhäuser gebracht.

Der rasanten Brandausbreitung stellte sich die Feuerwehr Neunkirchen mit einem ebenso schnellen Löschangriff entgegen. Mehrere mit Atemschutz ausgerüstete Zweierteams gingen zur Brandbekämpfung ins Gebäude vor. Gleichzeitig bereiteten weitere Feuerwehrleute auch einen Löschangriff von außen vor. Doch schnell hatte das Feuer auch den Dachstuhl des Hauses erfasst. Wegen der Brandausbreitung mussten die Feuerwehrleute sich aus dem Haus zurückziehen. Der Brand konnte danach zunächst nur noch von außen bekämpft werden.

Probleme bereitete der Feuerwehr auch die Wasserversorgung im eher dörflich geprägten Stadtteil Hangard. In enger Rücksprache mit dem kommunalen Energie- und Wasserversorger KEW wurden verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung der Wasserversorgung geprüft. Schließlich musste quer durch Hangard über fast 500 m eine Schlauchleitung bis zu einem günstiger gelegenen Hydranten aufgebaut werden. Unterstützt wurde die Wasserversorgung durch die Feuerwehr Homburg mit einem Wechselladerfahrzeug und einem Tank-Abrollbehälter. Der 10.000 l große Tank wurde als Wasserspeicher kurz vor der Einsatzstelle zur Absicherung der Versorgung mit Löschwasser platziert.

Mit einer ganzen Reihe von rund um das Haus platzierten Strahlrohren beharkten die Feuerwehrleute den Brand. Zusätzlich kam auch die Drehleiter der Neunkircher Wehr zum Einsatz. Von ihrem Korb aus bekämpften Feuerwehrleute nicht nur der Brand aus der Höhe, sondern öffneten auch gezielt Teile des Daches für den Löschangriff. Im Einsatzverlauf musste zudem der stark durch den Brand beschädigte Schornstein des Hauses aus Sicherheitsgründen vom Korb der Drehleiter aus niedergelegt werden.

Erst nachdem der massive Löschangriff von außen Erfolg zeigte, konnten die Feuerwehrleute auch wieder den Innenangriff aufnehmen und das Feuer schließlich löschen. Wiederum einige Zeit beanspruchten die Nachlöscharbeiten, also das Suchen und Löschen letzter Glutnestern in dem teilweise ausgebrannten und durch die Brandschäden unbewohnbaren Haus. Bis etwa 3:40 Uhr zogen sich die Löscharbeiten der Feuerwehr hin.

Über den Einsatz hinweg war die Feuerwehr Neunkirchen mit den Löschbezirken Hangard, Neunkirchen-Innenstadt, Münchwies, Wiebelskirchen und Wellesweiler im Einsatz. In der Spitze waren an der Einsatzstelle in Hangard über 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei tätig. Neben Kreisbrandinspekteur Michael Sieslack machte sich auch die Neunkircher Bürgermeisterin Lisa Hensler vor Ort einen Eindruck über den Fortgang des Großeinsatzes.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Neunkirchen Pressesprecher Christopher Benkert

Telefon: 06821/40174-60 eMail: [email protected]

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