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FW-Kiel: Abschlussmeldung: Turbulenter Nachmittag für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kiel

03.10.2026
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FW-Kiel: Abschlussmeldung: Turbulenter Nachmittag für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kiel
Kiel (ots) -

Gegen 18:45 Uhr wurde die Leitstelle Mitte über einen Gefahrstoffunfall in einem Patientenzimmer im Städtischen Krankenhaus informiert. Umgehend wurden Kräfte der Hauptfeuerwache, des Löschzugs Gefahrgut der Freiwilligen Feuerwehr Kiel, sowie des Führungsdienstes entsandt. Nach einer Lageerkundung konnten zwei verletzte Personen durch zwei Trupps unter schwerem Atemschutz aus einem Patientenzimmer gerettet werden. Die Patienten wurden umgehend durch die Mitarbeitenden des Krankenhauses in anderen Stationen versorgt, so dass keine Person durch den ebenfalls hinzu alarmierten Rettungsdienst transportiert werden musste. Die Feuerwehr Kiel war mit rund 35 Einsatzkräften vor Ort und führte im Anschluss Mess- und Lüftungsmaßnahmen im betroffenen Patientenzimmer durch. Nach rund 60 Minuten verließen die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehr die Einsatzstelle. Durch den Einsatz kam es zu Verkehrsbehinderungen im unmittelbaren Umfeld.

Nahezu parallel zum Einsatz im städtischen Krankenhaus wurden weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes in den Stadtteil Kiel - Friedrichsort alarmiert. Nach Meldung der Wasserschutzpolizei war es an Bord eines Frachtschiffs im Zuge einer routinemäßigen Behandlung der Ladung mit einem Pestizid zu einem Gefahrstoffaustritt gekommen. Mit Einsatzkräften der Feuerwehr wurden auf dem zwischenzeitlich festgemachten Schiff und in den Aufbauten Messungen unter Atemschutz durchgeführt. Ergänzend wurden die Lüftungsmaßnahmen der Schiffsbesatzung unterstützt. Dabei konnten nur noch Restmengen und Konzentrationen unterhalb der zulässigen Höchstwerte festgestellt werden. Seitens der Feuerwehr Kiel wurden vorsorglich alle Besatzungsmitglieder ärztlich gesichtet. Für diesen Zeitraum standen ausreichend Rettungsmittel an der Einsatzstelle in Bereitstellung, um ggf. zügig Transporte in geeignete Kliniken durchführen zu können. Nach aktueller Lagebewertung konnten durch das umsichtige Handeln der Besatzung Verletzungen oder Personenschäden ausgeschlossen werden, so dass auch hier keine Transporte durchgeführt werden mussten. In diesem Einsatz waren rund 20 Einsatzkräfte über mehrere Stunden gebunden.

Bei beiden Einsätzen macht die Feuerwehr keine Angaben zu jeweiligen Ursachen oder zur Schadenhöhe. Die Untersuchungen zu den Unfallursachen laufen über die (Wasserschutz-)Polizei. Weitere Angaben erfolgen ggf. durch die Pressestellen der jeweiligen Betreiber oder die Polizei.

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