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FW Hannover: Kampfmittelverdacht in Hannover-Bothfeld

21.10.2026
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FW Hannover: Kampfmittelverdacht in Hannover-Bothfeld
Hannover (ots) -

Auf dem Gelände der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne im hannoverschen Stadtteil Bothfeld wurde bei Sondierungsarbeiten eine Anomalie festgestellt, die möglicherweise eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg sein könnte. Sollte sich der Verdacht bestätigen, müssten rund 9.500 Menschen den erforderlichen Sicherheitsbereich verlassen. Zurzeit besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

Derzeit werden auf dem Gelände der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne umfangreiche kampfmitteltechnische Sondierungen durchgeführt. Dabei ist eine Anomalie aufgetreten, die aktuell nicht zweifelsfrei als Fliegerbombe ausgeschlossen werden kann. Deshalb wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) gemeinsam mit Spezialfirmen weitere aufwändige Annäherungen am 26. und 27.10. vornehmen, um den Verdachtspunkt genauer sondieren zu können. Sollte sich am 27.10. bestätigen, dass es sich tatsächlich um ein Kampfmittel handelt, wird dieses am 29.10.2026 entschärft, was zur Folge hat, dass die betroffenen Bürger*innen ab 16 Uhr ihre Wohnungen verlassen müssen. Auch die BAB 2 muss dann im Bereich der Anschlussstelle Bothfeld gesperrt werden.

Für die von der Evakuierung betroffenen Menschen, die keine andere Aufenthaltsmöglichkeit haben, wird dann eine Betreuungsstelle in der IGS Bothfeld (Hintzehof 9, 30659 Hannover-Bothfeld-Vahrenheide) eingerichtet und ist ab 16 Uhr geöffnet. Gehbehinderte Personen können dann unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern.

Die erforderliche Gefahrenbeseitigung kann erst nach erfolgreicher Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Die betroffenen Einwohner*innen können voraussichtlich erst in den späten Abendstunden in ihre Wohnung zurückkehren und werden daher gebeten, alle unbedingt für sie notwendigen Dinge, wie z.B.: Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung mitzunehmen, gegebenenfalls Verwandte und Freunde über ihre Abwesenheit sowie ihre Nachbarn über die Evakuierungsmaßnahme zu informieren.

Für Fragen aus der Bevölkerung steht bei Bestätigung des Kampfmittelverdachts ab Mittwoch, den 28.10.2026 von 08:00 bis 15:00 Uhr und am Donnerstag, den 29.10.2026 bis zum Abschluss aller Maßnahmen ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 0800 / 7 31 31 31 zur Verfügung.

Aktuelle Informationen zur Maßnahme erhalten Sie über die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover (www.hannover.de) sowie der Feuerwehr Hannover (www.feuerwehr-hannover.de).

Die Feuerwehr Hannover informiert über die Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme auch über ihr Threads-Profil feuerwehr_hannover und über ihren WhatsApp-Channel (https://www.whatsapp.com/channel/0029VaiKjQ5EAKWNSF5m7c1p).

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Hannover Pressestelle Telefon: 0511 912-1293 E-Mail: [email protected] https://www.feuerwehr-hannover.de

Original-Content von: Feuerwehr Hannover, übermittelt durch news aktuell

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