Hannover (ots) -
Wie bereits am 28.08.2026 berichtet, wurden im Kontext von Sondierungsarbeiten zwei Kampfmittelverdachtspunkte identifiziert. Am kommenden Sonntag, den 04.10.2026 findet nun die erforderliche Evakuierungsmaßnahme für die Bevölkerung im Gefahrenbereich statt. Um möglichst zügig mit der weiteren Erkundung der Verdachtspunkte beginnen zu können, bitten wir das betroffene Gebiet ab spätestens 09:00 Uhr zügig zu verlassen. Im Rahmen von Sondierungen wurden in Misburg-Nord zwei Verdachtspunkte auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg identifiziert. Um eine weiterführende Erkundung der Verdachtspunkte durchführen und möglicherweise erforderliche Entschärfungsmaßnahmen ergreifen zu können, muss in Absprache mit den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen ein Sicherheitsbereich von 1.000 Metern um die Verdachtspunkte eingerichtet werden. Deshalb werden alle Bewohnende des Sicherheitsbereiches am Sonntag, den 04.10.2026, ab 09:00 Uhr gebeten, den betroffenen Bereich unverzüglich zu verlassen. Diese Aufforderung trifft rund 17.500 Bürger*innen in Hannover.
Für die Bevölkerung wird am 04.10.2026 ab 09:00 h eine Betreuungsstelle in der IGS Roderbruch eingerichtet.
Integrierte Gesamtschule Roderbruch
Rotekreuzstraße 23 30627 Hannover
Die notwendigen Sondierungs- und Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen können erst nach erfolgreicher Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen, insbesondere müssen alle Bürger*innen den Sicherheitsbereich verlassen haben.
Die betroffenen Einwohner*innen können voraussichtlich erst in den Abendstunden in ihre Wohnung zurückkehren und werden daher gebeten, alle für sie unbedingt notwendigen Dinge, wie z.B. Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung mitzunehmen und auch ihre Nachbarn über die Evakuierungsmaßnahme zu informieren.
Für Fragen aus der Bevölkerung steht im nachfolgenden Zeitraum ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 0800 / 7 31 31 31 zur Verfügung:
Freitag 02.10.2026 10:00 - 16:00 Uhr Samstag 03.10.2026 10:00 - 16:00 Uhr Sonntag 04.10.2026 07:00 Uhr - Einsatzende
Gehbehinderte Personen können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern.
Für den Personentransport in die Betreuungsstelle stehen kostenfrei Busse bereit. Die Busse fahren die nachfolgenden Haltestellen regelmäßig an:
Schienenersatzverkehr Haltestelle Schierholzstraße Schienenersatzverkehr Haltestelle Kafkastraße Schienenersatzverkehr Haltestelle Forstkamp Haltestelle Meyers-Garten Haltestelle Kampstraße Haltestelle Am Seelberg Haltestelle Zum Brookland Haltestelle Hannoversche Straße Haltestelle Grenzstraße Endhaltestelle: IGS Roderbruch
Aktuelle Informationen sowie den konkreten Evakuierungsbereich nebst detaillierter Auflistung der betroffenen Straßen und eine Grafik der Evakuierungsbuslinie erhalten Sie über die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover (www.hannover.de) sowie der Feuerwehr Hannover (www.feuerwehr-hannover.de). Während des Einsatzes werden hier über einen Liveticker alle aktuellen Informationen geteilt.
Unter
https://www.hannover-gis.de/GIS/index.action?thema=87 können Bürger*innen interaktiv durch Eingabe ihrer Adresse prüfen, ob sie von der Evakuierung betroffen sind oder nicht.
In den sozialen Medien wird über das Threads-Profil der Feuerwehr Hannover @feuerwehr_hannover mit dem #hannbombe, den Instagram-Account feuerwehr_hannover sowie über den WhatsApp-Channel der Feuerwehr Hannover
https://www.whatsapp.com/channel/0029VaiKjQ5EAKWNSF5m7c1p zu der Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme informiert.
Rückfragen bitte an:
Feuerwehr Hannover Pressesprecher Jörg Rühle Telefon: 0511 912-1293 E-Mail:
[email protected] https://www.feuerwehr-hannover.de Original-Content von: Feuerwehr Hannover, übermittelt durch news aktuell