Gelsenkirchen (ots) -
Der gestrige Feiertag, 04.06.2026 sowie die frühen Morgenstunden des Folgestages waren für die Kräfte der Feuerwehr Gelsenkirchen einsatzreich.
Um 13:05 Uhr wurde der Leitstelle eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung in der Ottilienstraße in der Neustadt gemeldet. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen in der Wohnung befanden, wurden unter dem Einsatzstichwort "Brand 2 - Feuer mit Menschenleben in Gefahr" insgesamt 40 Kräfte von den Wachen Altstadt, Heßler und Buer sowie die Freiwillige Feuerwehr Altstadt und Ückendorf alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um angebranntes Essen handelte und die Bewohnerin zu diesem Zeitpunkt nicht in der Wohnung war.
In der Nacht um 02:46 Uhr wurden die Einsatzkräfte dann zu einer Rauchentwicklung in der Rotthauser Straße in der Altstadt entsandt. Die ersteintreffenden Kräfte fanden einen Vollbrand in den Hallen einer KFZ-Werkstatt vor. Unmittelbar wurden Löschmaßnahmen eingeleitet und die umliegenden Gebäudeteile wurden durch eine sog. Riegelstellung vor dem Brandübergriff geschützt. Durch die eingeleiteten Maßnahmen sowie die brandschutztechnische Trennung der Hallen untereinander, blieb das Feuer auf den einen Gebäudeteil beschränkt. Insgesamt waren drei C-Rohre und ein Wasserwerfer der Drehleiter im Einsatz. Nach rund zweidreiviertel Stunden konnten die insgesamt 26 Einsatzkräfte der Wachen Altstadt, Heßler und Buer den Einsatz beenden. Zeitweise wurde aufgrund der Rauchentwicklung auch die nahegelegene Bahnstrecke durch die Bundespolizei gesperrt.
Parallel wurde der Leitstelle um 3 Uhr die Auslösung einer internen Brandmeldeanlage in der Zeppelinallee in der Altstadt gemeldet. Diese Einsatzstelle wurde mit zwei Fahrzeugen der Wache Buer beschickt. Vor Ort konnte kein Schaden festgestellt werden und die Auslösung des Rauchansaugsystems erfolgte wahrscheinlich durch Rauchgase des nahegelegenen Brandes in der Rotthauser Straße.
Während beide Einsatze noch liefen, löste um 03:36 Uhr die automatische Brandmeldeanlage eines Betriebes in der Alfred-Zingler-Straße in Schalke-Nord aus. Hier wurden Einheiten der Wachen Buer und Hassel entsandt. Es stellte sich heraus, dass eine Sprinkleranlage ohne erkennbaren Grund ausgelöst hatte. Durch die Auslösung von mehreren Druckmeldern der Sprinkleranlage, war eine umfangreiche Erkundung notwendig. Durch den Betreiber wurde der Bereich abgeschiebert.
Unmittelbar mit der abschließenden Feststellung, dass kein Schadenereignis im Betrieb vorlag, lief um 04:13 Uhr eine weitere automatische Brandmeldeanlage in der Feldmarkstraße ein. Diese Einsatzstelle wurde mit den freiwerdenden Kräften der Einsatzstelle an der Alfred-Zingler-Straße sowie dem Löschzug der Wache Buer, der zu diesem Zeitpunkt den Grundschutz im Gelsenkirchener Süden sicherstellte, beschickt. Vor Ort konnte kein Schadenereignis festgestellt werden.
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