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FW Frankenthal: Jahresempfang der Feuerwehr würdigt ehrenamtliches Engagement und blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück

22.06.2026
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FW Frankenthal: Jahresempfang der Feuerwehr würdigt ehrenamtliches Engagement und blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück
Frankenthal (ots) -

Zum traditionellen Jahresempfang am Freitag, 19. Juni 2026, begrüßte die Feuerwehr Frankenthal zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung sowie Vertreter befreundeter Hilfsorganisationen in der Hauptfeuerwache. Die Veranstaltung bot Gelegenheit, auf die Entwicklungen des vergangenen Jahres zurückzublicken, verdiente Feuerwehrangehörige zu ehren und die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für die Sicherheit der Bevölkerung hervorzuheben. Im Mittelpunkt des Abends stand der Dank an die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner, die sich mit großem persönlichem Einsatz für das Gemeinwohl engagieren. Ob bei Einsätzen, Übungen, Aus- und Fortbildungen oder in organisatorischen Aufgaben - die Mitglieder der Feuerwehr leisten Jahr für Jahr einen unverzichtbaren Beitrag für die Gemeinschaft. Im Rahmen des Jahresempfangs wurden zahlreiche Feuerwehrangehörige befördert, in neue Funktionen ernannt sowie für besondere Leistungen und erfolgreich absolvierte Lehrgänge ausgezeichnet. Die Ehrungen und Berufungen unterstreichen die hohe Fachkompetenz der Einsatzkräfte sowie ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und sich kontinuierlich weiterzubilden. Bürgermeister Bernd Knöppel betonte in seiner Rede, wie wichtig die Hilfsorganisationen seien, "sie sind die wahren Helden des Alltags". Die Feuerwehr Frankenthal blickt auf ein erneut arbeitsintensives Jahr 2025 zurück. Mit 974 Einsätzen im Jahr 2025 wurde ein neuer Höchststand erreicht. Gegenüber 736 Einsätzen im Jahr 2023 entspricht dies einer Steigerung von rund 33 Prozent innerhalb von drei Jahren. Auch die Entwicklung im laufenden Jahr setzt diesen Trend fort: Bis Anfang Juni 2026 wurden bereits 549 Einsätze verzeichnet, sodass zum Jahresende erstmals mehr als 1.000 Einsätze erwartet werden. Die Einsatzbereitschaft wird derzeit von rund 150 ehrenamtlichen und hauptamtlichen Feuerwehrangehörigen sichergestellt. Hinzu kommen die Nachwuchsabteilungen mit 25 Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr sowie 24 Kindern in der Bambinifeuerwehr. Zu den bedeutenden Entwicklungen des vergangenen Jahres zählt die vertragliche Einbindung der Hilfsorganisationen zur Sicherstellung des Katastrophenschutzes im Rahmen des Projekts "HiK 3.0". Darüber hinaus wurde die enge Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk weiter ausgebaut. Ein gemeinsames Übungsgelände für den Katastrophenschutz der Stadt Frankenthal wird auf dem Gelände an der Landesstraße 523 weiterentwickelt. Gleichzeitig wurde die Führungsstruktur im Bereich Brand- und Katastrophenschutz erweitert und durch die Neugründung der Facheinheit Führungsunterstützung ergänzt. Diese unterstützt künftig die Einsatzleitung sowie den Verwaltungsstab bei besonderen Schadenslagen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Modernisierung der Ausstattung. Durch bereits erfolgte und beauftragte Neubeschaffungen wird der Fuhrpark kontinuierlich erweitert und den steigenden Anforderungen angepasst. Im Rahmen des Abends konnten die Gäste unter anderem den neuen Abrollbehälter Führung, eine Netzersatzanlage sowie einen CBRN-Erkunder (chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren Erkunder) des Bundes besichtigen. Die vorgestellten Systeme stärken die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes nachhaltig. Der Jahresempfang machte deutlich, dass die steigenden Anforderungen im Brand- und Katastrophenschutz nur durch das Zusammenspiel von Ehrenamt, Hauptamt, Politik, Verwaltung und den Partnerorganisationen bewältigt werden können. Die ehren- und hauptamtlichen Frauen und Männer der Feuerwehr leisten dabei einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und bilden das Fundament einer leistungsfähigen Gefahrenabwehr in Frankenthal. Für dieses Engagement dankte der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur seiner Mannschaft. In geselliger Atmosphäre klang der Abend schließlich aus. Die Gäste nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zu Gesprächen über die aktuellen Herausforderungen und zukünftigen Entwicklungen im Brand- und Katastrophenschutz.

Bestellungen und Ernennungen

Vor den offiziellen Bestellungen und Ernennungen wurde Michael Lutz feierlich aus dem aktiven Einsatzdienst in die Altersmannschaft verabschiedet. Über mehr als 45 Jahre hinweg prägte er mit seinem Engagement, seiner Erfahrung und seiner Einsatzbereitschaft die Feuerwehr. Mit großem Dank und Anerkennung wurde sein langjähriger Dienst gewürdigt und sein Wechsel in die Altersmannschaft vollzogen. Geehrt für besondere Lehrgangsabschlüsse wurden im Bereich GW-Messtechnik: Erik Geiger, Markus Gustke, Lukas Schroedter, Nicolas Ziegler. Sabrina Meinhardt für den Lehrgang SRHT (Spezielles Retten aus Höhen und Tiefen). Zum Kreisausbilder GAMS (spezieller Lehrgang aus dem Bereich Gefahrstoffe) wurden Markus Bücherl und Erik Geiger bestellt, Tobias Kehrer zum Kreisausbilder Kettensägenführer und Timo Gläßgen zum Kreisausbilder Atemschutz. Zum Feuerwehrmann beziehungsweise Feuerwehrfrau wurden Maxim Avdonin, Marco Mühle, Uwe Scholand, Lisa Skudlik und Selina Vieten ernannt. Zum Gruppenführer bestellt und ernannt wurden Corinna Arens, Markus Bücherl und Torsten von Uchtrup. Sebastian Ebel, Steffen Ebrecht und Denis Nickel wurden zu Betreuern der Bambinifeuerwehr ernannt und übernehmen damit Verantwortung für die jüngsten Mitglieder der Feuerwehr. Die Leitung der Facheinheit Presse- und Medienarbeit wurde Gisela Böhmer übertragen, ihre Stellvertretung übernimmt Sarah Bader. Daniel Weyrauch wurde zum Leiter der neu gegründeten Facheinheit Führungsunterstützung ernannt, sein Stellvertreter ist künftig Jürgen Speiser. Darüber hinaus wurden Frank Böhmer und Steffen Rohrmann zu stellvertretenden Brand- und Katastrophenschutzinspekteuren bestellt.

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Bronze erhielt Corinna Arens, das Silberne Benjamin Kaiser und Carsten Schröter, das Golden erhielt Markus Grosch.

Rückfragen bitte an:

Freiwillige Feuerwehr Frankenthal Facheinheit Presse- und Medienarbeit Nordring 3 67227 Frankenthal Telefon 06233 369880 E-Mail: [email protected]

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