Frankfurt am Main (ots) -
Rund 50% mehr Notfalleinsätze als im Durchschnitt - die erwartete Entlastung nach dem außergewöhnlich heißen Wochenende ist für die Einsatzkräfte in Frankfurt noch nicht eingetreten. Die Auslastung in der Leitstelle sowie im Rettungsdienst und in den Krankenhäusern der Stadt ist weiterhin extrem erhöht.
Durch anhaltend hohe Temperaturen waren bereits am Wochenende deutlich höhere Zahlen an hitzebedingten Notfällen zu verzeichnen. Neben dem täglichen Einsatzgeschehen galt es zusätzlich zwei Waldbrände zu bewältigen.
"Wir haben die witterungsbedingte höhere Belastung im Rettungsdienst am Wochenende erwartet und die Vorhaltung an Rettungsmitteln bereits im Vorfeld erhöht. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag waren jeweils mehr als 500 Rettungsdiensteinsätze abzuarbeiten. Im Durchschnitt verzeichnen wir rund 350 Rettungsdiensteinsätze pro Tag. Auch heute liegen die Zahlen weit über dem, was wir mit den vorgeplanten Einsatzkräften leisten können", berichtet Markus Röck, Direktor in der Branddirektion Frankfurt am Main.
"Es ist uns in den letzten Tagen gelungen, in Kooperation mit allen Organisationen im Rettungsdienst, tagesaktuell weitere Rettungswagen zu stellen und damit die hohen Zahlen bestmöglich aufzufangen. Aber wir müssen es ganz deutlich sagen: Die Notfallrettung ist im Ausnahmezustand. Derzeit kommen wir sowohl technisch als auch personell an unsere Grenzen."
Die Wetterbedingungen bleiben auch in den nächsten Tagen angespannt. Die Feuerwehr Frankfurt bittet alle Bürgerinnen und Bürger den Notruf nur im Notfall zu wählen. Achten Sie auf sich und andere, ganz besonders ältere Menschen, Kinder sowie gesundheitlich vorbelastete Personen. Eine Übersicht an kühlen Orten finden Sie auf www.stadt-frankfurt.de
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