Wetter (Ruhr) (ots) -
Die Löscheinheiten Grundschöttel und Volmarstein wurden am Samstag, 13.06.26 um 18:33 Uhr zu einem Brandmeldealarm in einer Bildungseinrichtung in der Straße "Am Grünewald" alarmiert. Nach der ersten Erkundung wurde festgestellt, dass ein Rauchmelder aufgrund von angebranntem Essen ausgelöst hatte. Der betroffene Bereich wurde mithilfe eines Lüfters vom Rauch befreit. Weitere Maßnahmen seitens der Feuerwehr waren nicht erforderlich. Der Einsatz konnte nach 40 Minuten beendet werden.
Die Löscheinheiten Esborn, Wengern und Volmarstein wurden um 20:42 Uhr zu einem unklaren Feuerschein im Bereich des Zechenwegs im ehemaligen Steinbruch alarmiert. Eine Anruferin hatte vom Sportplatz Böllberg aus mehrere Feuerstellen im Wald wahrgenommen und richtigerweise die Rettungskräfte verständigt.
Da sich die Suche nach der genauen Einsatzstelle vom Boden aus als schwierig erwies, entschied der diensthabende Einsatzführungsdienst, die Drohneneinheit des Ennepe-Ruhr-Kreises nachzufordern. Zusätzlich wurden die Kräder des Ennepe-Ruhr-Kreises zur Erkundung des Waldgebietes eingesetzt.
Mithilfe der Drohne konnte schließlich eine Feuerstelle lokalisiert werden, an der sich eine Personengruppe niedergelassen hatte. Die Personen wurden über die Lautsprecheranlage der Drohne aufgefordert, das Feuer zu löschen und sich anschließend zu einem vereinbarten Treffpunkt zu begeben, an dem die Rufbereitschaft des Ordnungsamtes auf sie wartete.
Vor Ort wurden die Personen durch das Ordnungsamt sowie die Feuerwehr über die von offenen Feuerstellen ausgehenden Gefahren belehrt. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich. Der Einsatz konnte nach rund drei Stunden beendet werden.
Während des laufenden Einsatzes wurde das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Löscheinheit Volmarstein zu einer Amtshilfe für die Polizei in die Bahnhofstraße alarmiert. Die erforderliche Amtshilfe wurde durch die Einsatzkräfte mittels Bolzenschneider durchgeführt. Nach Abschluss der Maßnahmen konnte der Einsatz nach rund 30 Minuten beendet werden.
Die Löscheinheit Alt-Wetter wurde heute Nacht um 04:37 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Kreisverkehr an der Kaiserstraße/Ruhrstraße alarmiert. Hier war ein Opel aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und auf der Abgrenzung des Kreisverkehrs zum Stehen gekommen.
Eine Person wurde vor Ort durch den Rettungsdienst untersucht, musste jedoch nicht in ein Krankenhaus transportiert werden. Durch den Aufprall wurde die Ölwanne des Fahrzeugs beschädigt, sodass Betriebsstoffe auf die Fahrbahn sowie die angrenzende Grünfläche austraten.
Die Verunreinigungen wurden mit Bindemittel abgestreut und die Fahrzeugbatterie abgeklemmt. Mit der Aufnahme des kontaminierten Bindemittels wurden der Stadtbetrieb sowie eine Fachfirma für die Fahrbahnreinigung beauftragt. Zur Beseitigung des kontaminierten Erdreichs wurden durch die Rufbereitschaften des Ordnungsamtes sowie der Unteren Wasserbehörde ebenfalls entsprechende Fachfirmen hinzugezogen.
Das Fahrzeug wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Für die Feuerwehr waren keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Die Einsatzstelle wurde anschließend zur Unfallaufnahme und Ursachenermittlung an die Polizei übergeben.
Der Einsatz konnte nach rund zwei Stunden beendet werden.
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