Essen-Nordviertel, Universitätsstraße, 19.05.2026, 16:00 Uhr (ots) -
Am Dienstagnachmittag wurde die Feuerwehr Essen zu einem Brandereignis in einem Laborbereich der Essener Universität alarmiert. Gegen 16:00 Uhr löste zunächst die automatische Brandmeldeanlage eines Gebäudeteiles aus. Bereits während der Anfahrt der Einsatzkräfte meldete eine weitere Brandmeldeanlage aus einem angrenzenden Gebäudebereich Alarm, sodass umgehend zwei Löschzüge zur Einsatzstelle entsandt wurden.
Bei Eintreffen der Feuerwehr bestätigte das Personal der Universität ein Brandereignis in einem Labor. Nach ersten Erkenntnissen kam es dort im Zuge eines Laborversuches zu einer Reaktion, die eine Verpuffung auslöste. Das Feuer griff anschließend auf die Abzugsanlage des Laborraumes über.
Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem Strahlrohr zur Brandbekämpfung in das Labor vor. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Durch die Verpuffung entstand jedoch eine starke Rauchentwicklung, wodurch sich Brandrauch in den Fluren der Fakultät ausbreitete.
Eine Person verletzte sich bei dem Vorfall an der Hand, konnte den betroffenen Laborbereich jedoch eigenständig verlassen. Der Rettungsdienst versorgte die verletzte Person vor Ort und transportierte den Mitarbeiter in eine Klinik. Die Feuerwehr sperrte sämtliche Zugänge zum Gebäude. Da trotz ausgelösten Feueralarmes wiederholt Personen versuchten, das betroffene Gebäude zu betreten, unterstützte die Polizei die Einsatzmaßnahmen bei der Absperrung.
Im Anschluss kontrollierten die Einsatzkräfte alle Flure und Etagen des betroffenen Gebäudeteiles und führten umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durch, bevor die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben wurde.
Im Einsatz befanden sich zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Essen-Stoppenberg sowie Essen-Katernberg. Zusätzlich wurde eine weitere Feuerwache durch die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Essen-Mitte besetzt. Wie es zu der heftigen Reaktion kommen konnte, ist derzeit noch unklar und Gegenstand weiterer Untersuchungen. Die Einsatzdauer betrug drei Stunden.
Die Feuerwehr weist ausdrücklich darauf hin, dass bei einem Feueralarm das betroffene Gebäude unverzüglich zu verlassen ist. Eine Rückkehr darf erst nach ausdrücklicher Freigabe durch die Feuerwehr erfolgen. Brandmeldeanlagen dienen der frühzeitigen Erkennung von Bränden sowie der schnellen Warnung aller anwesenden Personen und tragen entscheidend zur Sicherheit bei.
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