Düren (ots) -
In den frühen Abendstunden des gestrigen Tages wurde die Feuerwehr Düren zur Unterstützung des Notfallmanagers der Deutschen Bahn auf die Bahnstrecke zwischen Düren und Langerwehe alarmiert. Dort war ein Regionalzug aufgrund eines technischen Defekts auf freier Strecke zum Stillstand gekommen und konnte seine Fahrt nicht fortsetzen.
Zum Zeitpunkt des Einsatzes befanden sich rund 200 Fahrgäste im Zug. Durch den technischen Ausfall war der Zug nicht mehr mit Strom versorgt, sodass unter anderem auch die Klimaanlage ausgefallen war. Die Reisenden befanden sich bereits seit längerer Zeit im stehenden Zug, als die Feuerwehr zur Unterstützung hinzugezogen wurde.
Gemeinsam mit dem Notfallmanager der Deutschen Bahn wurde die Lage zunächst erkundet. Die Feuerwehr entsandte Einsatzkräfte in den Zug, um die Fahrgäste zu betreuen und sich einen Überblick über deren Zustand zu verschaffen. Zudem wurden Kaltgetränke an die Reisenden ausgegeben. Parallel dazu leitete die Feuerwehr Lüftungsmaßnahmen ein, indem Türen des Zuges geöffnet wurden, um für eine bessere Luftzirkulation zu sorgen.
Zwei Fahrgäste wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht, konnten jedoch nach Begutachtung weiterhin im Zug verbleiben.
Die Deutsche Bahn organisierte währenddessen einen Ersatzzug, in den die Fahrgäste auf freier Strecke mittels spezieller Übergangsstege sicher umsteigen konnten. Die Feuerwehr begleitete die Reisenden während des gesamten Umstiegs und unterstützte bei der geordneten Evakuierung in den bereitgestellten Zug, der die Fahrt anschließend fortsetzen konnte.
Im Einsatz waren rund 30 Kräfte der Feuerwehr Düren, der Einsatzleitdienst der Feuerwehr, der Rettungsdienst, der Leitende Notarzt sowie die Organisatorische Leitung Rettungsdienst. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und dem Notfallmanager der Deutschen Bahn verlief koordiniert und reibungslos.
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