Datteln (ots) -
Am Freitgnachmittag wurde die Feuerwehr Datteln um 15:02 Uhr mit dem Löschzug 3 sowie der Informations- und Kommunikationseinheit (IuK) zu einem gemeldeten Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Markfelder Straße alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung glücklicherweise nicht. Im Kreuzungsbereich waren zwei Pkw zusammengestoßen. Zwei Personen wurden leicht verletzt und durch den Rettungsdienst versorgt. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und streute auslaufende Betriebsmittel durch hauptamtliche sowie ehrenamtliche Einsatzkräfte ab.
Ebenfalls am Freitagnachmittag erreichte die Feuer- und Rettungswache ein Notruf über einen möglichen Kampfmittelfund im Bereich der Haard. Der verständigte A-Dienst kontrollierte die Fundstelle in enger Abstimmung mit dem Kampfmittelräumdienst. Dabei bestätigte sich der Verdacht auf ein zündfähiges Kampfmittel.
Die kontrollierte Sprengung des Kampfmittels erfolgte am Samstagmorgen gegen 11:00 Uhr. Aufgrund der trockenen Witterung wurden vorsorglich Teile der Sondereinheit Waldbrand sowie die Drohneneinheit der Feuerwehr Datteln eingesetzt. Mithilfe der Drohne wurde der abgesperrte Bereich sowohl vor der Sprengung auf möglicherweise anwesende Personen als auch im Anschluss auf potenzielle Brandherde kontrolliert. Zusätzlich stand die Waldbrandeinheit mit einem Tanklöschfahrzeug bereit, um im Falle eines durch die Sprengung ausgelösten Vegetationsbrandes unverzüglich eingreifen zu können.
Die Maßnahmen verliefen planmäßig. Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Bevölkerung.
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