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FW Bremerhaven: Dachstuhlbrand in Radellstraße in Bremerhaven

21.05.2026
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FW Bremerhaven: Dachstuhlbrand in Radellstraße in Bremerhaven
Bremerhaven (ots) -

Bremerhaven, 20.05.2026 - Am Dienstagabend kam es in der Radellstraße zu einem Brand in der Zwischendecke des Flachdaches eines Mehrfamilienhauses. Ein Bewohner aus dem 2. Obergeschoss hatte gegen 19:30 Uhr eine Rauchentwicklung in seiner Wohnung gemeldet. Die Integrierte Regionalleitstelle Unterweser alarmierte daraufhin den ersten Löschzug, eine Führungskraft, drei Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Einsatzstelle. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Gebäude bereits durch die Polizei geräumt. Im weiteren Verlauf wurden vorsorglich auch die beiden angrenzenden Nebengebäude evakuiert. Insgesamt wurden 16 unverletzte Bewohnerinnen und Bewohner durch den Betreuungsbus des Deutschen Roten Kreuzes versorgt. Die Brandbekämpfung erfolgte sowohl von außen als auch im Innenangriff: Über zwei Drehleitern wurde die Dachhaut mit Rettungssägen geöffnet und der Brand mit zwei C-Rohren sowie sogenannten Wassernägeln bekämpft. Parallel dazu öffneten zwei Trupps unter Atemschutz im 2. Obergeschoss die Decke und setzten ebenfalls zwei C-Rohre ein. Ein Übergreifen des Feuers auf die Nebengebäude konnte verhindert werden. Der Einsatz dauerte bis etwa 22:30 Uhr. Im Anschluss stellte die Feuerwehr eine Brandsicherheitswache, die den Brandherd weiter kontrollierte. Aufgrund der starken Rauchentwicklung sind die Wohnungen derzeit nicht bewohnbar. Die Betroffenen kamen bei Verwandten unter oder wurden durch die Polizei in Notunterkünften untergebracht. Im Einsatz waren die Feuerwehr Bremerhaven mit einem Löschzug, einer zweiten Drehleiter, einer Führungskraft, einem Abrollbehälter Atemschutz sowie einem Hygiene- und Logistikfahrzeug. Unterstützt wurde der Einsatz durch die Freiwillige Feuerwehr Wulsdorf mit zwei Hilfeleistungslöschfahrzeugen (HLF) und die Freiwillige Feuerwehr Lehe mit einem HLF. Zudem waren die Betreuungskomponente des DRK sowie ein Rettungswagen der Johanniter-Unfall-Hilfe vor Ort. Insgesamt waren 57 Einsatzkräfte eingebunden. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen derzeit keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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