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FW Bremerhaven: Alarmübung "Person in der Weser"

28.07.2026
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FW Bremerhaven: Alarmübung "Person in der Weser"
Bremerhaven (ots) -

Mit dem Szenario "Person in der Weser" hat die Feuerwehr Bremerhaven am 28. Juli 2026 gegen 11:30 Uhr eine unangekündigte Alarmübung durchgeführt. Diese Einsatzübung wird jährlich durchgeführt.

Durch die Übungshelfer wurde gegen 11:30 Uhr die erste Übungspuppe im Bereich der Nordschleuse in die Weser gelassen und ein Notruf abgesetzt. Dieser wurde an die Integrierte Regionalleitstelle Unterweser-Elbe weitergeleitet, die daraufhin die Einsatzkräfte für die Wasserrettung alarmierte. Erstmalig wurde ein Lotsenboot zusätzlich mit zwei Einsatzkräften der Feuerwehr personell verstärkt. Die Feuerwehr war mit einem Boot und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und das Technische Hilfswerk (THW) mit jeweils zwei Booten beteiligt. Unterstützt wurde die Suche von der Drohneneinheit der Freiwilligen Feuerwehr Wulsdorf und den Booten der Wasserschutzpolizei und des Zolls.

Nachdem das Lotsenboot den Einsatz übernehmen und mit der Suche beginnen konnte, wurde die erste Übungspuppe nach wenigen Minuten gefunden und aufgenommen. Anschließend wurde diese an einem Anleger an den Rettungsdienst übergeben. Der darauffolgende Patientenabgleich ergab, dass das Szenario noch nicht zu Ende war und noch weitere Übungspuppen gesucht werden mussten. Diese wurden für die eingesetzten Kräfte erneut an anderer Stelle ins Wasser gelassen.

Gegen 13 Uhr waren alle Übungsaufgaben bewältigt und die Einheiten konnten wieder einrücken.

Neben den anderen beteiligten Einsatzkräften waren an der Übung von Seiten der Feuerwehr und des Rettungsdienstes rund 30 Einsatzkräfte beteiligt.

Übungsleiter Philipp Reumann zog kurz nach der Übung ein erstes Fazit: "Auch dieses Jahr konnte das Hauptziel, die Menschenrettung, erwartungsgemäß schnell erreicht werden. Solche Übungen haben immer eine Übungskünstlichkeit, aber die Leistungsfähigkeit und die gute Zusammenarbeit für einen realen Einsatz hat sich wieder gezeigt. Die weiteren Übungsbestandteile werden wir in Ruhe auswerten und gegebenenfalls das Einsatzkonzept weiter anpassen."

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