FW-BN: 2. Folgemeldung: Waldbrandeinheit im Tag- und Nachteinsatz im Naturschutzgebiet Deliblatska Pescara
26.08.2026
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Bonn (ots) -
Seit Montagabend ist das EU-Waldbrandmodul durchgehend im rund 30.000 Hektar großen Naturschutzgebiet "Deliblatska Pescara" im Einsatz. Zwei Brandbekämpfungsmannschaften unterstützen die serbischen Einsatzkräfte im Tag- und Nachtschichtbetrieb an verschiedenen Einsatzstellen. Dabei wird die gesamte Bandbreite der Fähigkeiten der Waldbrandbekämpfungseinheit gefordert.
Die geländegängigen Lösch- und Führungsfahrzeuge sind unverzichtbar, um das sandige und stark bewachsene Gelände zu überwinden. Bei der Verteidigung von Brandschneisen, bei Kontroll- und Nachlöscharbeiten sowie beim Schutz von Objekten müssen die Löschmannschaften immer wieder größere Strecken zu Fuß zurücklegen.
Die serbischen Feuerwehrkräfte leisten einen enormen Einsatz, um die auftretenden Brandherde zu begrenzen und die deutschen Einsatzkräfte in ihre Einsatzaufträge einzuweisen. An den Einsatzstellen arbeitet die deutsche Einheit häufig Hand in Hand mit den serbischen Einsatzkräften. So wird Löschwasser beispielsweise mit serbischen Löschfahrzeugen an geeigneten Stellen bereitgestellt und anschließend mit deutscher Unterstützung und langen Schlauchleitungen bis zu den Einsatzstellen gefördert.
An diesem Einsatz sind insgesamt sechs Einsatzkräfte der Hilfsorganisation @fire beteiligt. Sie bringen ihr Spezialwissen in den Bereichen Vegetationsbrandbekämpfung, Wetter und Taktik sowohl als Fachberatung für die Führungskräfte als auch direkt auf den Löschfahrzeugen ein.
Auch die Führung des EU-Waldbrandmoduls arbeitet durchgehend im Zweischichtsystem. So werden die Lageübersicht sowie die rückwärtige Logistik und Versorgung permanent sichergestellt. Im Camp werden durchgehend unter anderem Duschmöglichkeiten sowie die Reinigung der Einsatzbekleidung gewährleistet.
Besonders die Verpflegung mit Einkauf, Zubereitung und Ausgabe von zwei warmen Mahlzeiten für die Einsatzmannschaften sowie kalten Zwischenmahlzeiten ist eine zwingende Notwendigkeit. Hier ist die Erfahrung der dafür zuständigen vier Einsatzkräfte der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. unverzichtbar.
Die ständige medizinische Betreuung der Einsatzkräfte ist sowohl durch Notfallsanitäter in den beiden Brandbekämpfungsteams als auch durch einen eigenen, rückwärtig verfügbaren Rettungswagen sichergestellt. Bisher beschränken sich die Verletzungen auf kleinere Kratzer und Blasen, die vor Ort ohne Beeinträchtigung der Einsatzfähigkeit versorgt werden konnten.
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