FW Bad Oeynhausen: Keine Verletzen bei Feuer im Mehrfamilienhaus
24.09.2026
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Bad Oeynhausen (ots) -
Am 23.09.26 wurde die Feuerwehr der Stadt Bad Oeynhausen um 14:48 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in den Ortsteil Rehme alarmiert. Dachdecker hatten eine Rauchentwicklung an einem Flachdach eines dreistöckigen Hauses gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung. Des Weiteren wurde festgestellt, dass sich an den unmittelbar darunter liegenden Jalousien Bitumenspuren zeigten. Personen befanden sich keine mehr im gefährdeten Bereich. Im Rahmen der Erkundung wurde festgestellt, dass sich Dämmstoff unterhalb der oberen Dachhaut entzündet hatte. Dieses hatte in der Folge dazu geführt, dass sich auf der Dachhaut befindliches Bitumen verflüssigt hatte und hinter der Klinkerfassade in zwei darunter befindliche Jalousienkästen gelaufen war. Die Dachhaut wurde im betroffenen Bereich mittels einer Kettensäge geöffnet und anschließend wurde der Bereich abgelöscht und betroffenes Dämmmaterial entfernt. Dieser Löschangriff zeigte unmittelbar Wirkung, so dass eine Brandausbreitung verhindert werden konnte. Parallel zu den Löschmaßnahmen wurden in den beiden unter dem Brandherd liegenden Wohnungen, die betroffenen Jalousienkästen mittels Wärmebildkamera auf thermische Belastung überprüft. Dabei wurde keine weitere Gefahr einer möglichen Brandausbreitung festgestellt. Da die Bewohner einer der betroffenen Wohnungen zum Einsatzzeitpunkt nicht vor Ort waren, musste die Wohnungseingangstür in diesem Fall gewaltsam geöffnet werden. Abschließend wurden dann der betroffene Dach- und Fassadenbereich noch einmal mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Hier zeigten sich keine thermischen Auffälligkeiten mehr. Die Einsatzstelle wurde um 15:40 Uhr an die Polizei übergeben. Die LG Werste stellte für die Dauer des Einsatzes den Grundschutz für die Stadt Bad Oeynhausen von der Einsatzstelle aus sicher. Neben der Feuer- und Rettungswache waren auch die Löschgruppen Rehme, Lohe, Oberbecksen und Werste im Einsatz. Ebenfalls wurde die ELW-Gruppe der Löschgruppe Dehme und der Einsatzführungsdienst, sowie ein Rettungswagen alarmiert.