Gerade noch rechtzeitiges Eingreifen verhinderte in den Donnerstagmittagsstunden die Ausbreitung eines Heckenbrandes auf ein angrenzendes Carport sowie zwei Wohnhäuser. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Aurich waren gegen 13:30 Uhr in die Glupe alarmiert worden. Zu diesem Zeitpunkt sollte sich das Feuer laut Meldung bereits von dem zwischen zwei Grundstücken stehenden Buschwerk auf ein bewohntes Gebäude ausgedehnt haben, in dem sich gegenwärtig noch Personen befanden. Unverzüglich wurde daher auch die Feuerwehr Haxtum hinzugerufen. Bei Ankunft an der Einsatzstelle waren alle Menschen bereits durch den ersteintreffenden Rettungsdienst in Sicherheit gebracht worden, weshalb die Feuerwehrleute den Fokus von vornherein auf die schnellstmögliche Brandbekämpfung legen konnten.
Mit zwei Strahlrohren schlugen Atemschutzgeräteträger die Flammen in den folgenden Minuten nieder. Es gelang ihnen, die auf etwa 15 Meter brennende Hecke zeitnah abzulöschen und das schon in Mitleidenschaft gezogene Carport vor einer weiteren Brandausbreitung zu bewahren. Auch ein darunter abgestelltes und durch herabfallende Teile der geschmolzenen Überdachung beschädigtes Auto wurde vor dem Feuer geschützt. Ebenso blieb das Wohnhaus samt Garage sowie das Nachbargebäude auf der anderen Seite der Hecke unbeschadet. Bereits gut zehn Minuten nach Eintreffen vor Ort war der Brand unter Kontrolle. Die Feuerwehr Haxtum konnte die Anfahrt daraufhin abbrechen. Noch zum Teil vorhandene Glutnester sind mit einer Wärmebildkamera lokalisiert und gezielt benässt worden, um ein Wiederaufflammen auszuschließen. Neben den 25 Einsatzkräften der Feuerwehr und dem Rettungsdienst war auch die Polizei im Einsatz.