Arnsberg (ots) -
Am Freitagabend führte der Löschzug Arnsberg seine turnusmäßige Jahresübung auf dem Gelände der Sauerländer Spanplatte durch. Übungsobjekt war die Anlage zur Wärmerückgewinnung. Angenommen wurde der Brand eines Schaltschrankes, der sich während Reparaturarbeiten entwickelt hatte.
Zum Zeitpunkt des angenommenen Brandereignisses befanden sich zwei Mitarbeiter im betroffenen Bereich. Während sich eine Person selbstständig in Sicherheit bringen konnte, galt eine weitere Person zunächst als vermisst. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr teilte Löschzugführer Carsten Aretz die Einsatzstelle umgehend in die drei Abschnitte Menschenrettung, Brandbekämpfung sowie Wasserversorgung ein.
Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr zur Einsatzstelle vor, um die vermisste Person zu suchen und zu retten. Im weiteren Verlauf konnten beide betroffenen Personen über die Drehleiter gerettet und anschließend dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben werden.
Die Wasserversorgung für die Brandbekämpfung wurde über die Ruhr sichergestellt. Durch das koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte konnte das Übungsszenario erfolgreich abgearbeitet werden. Nach rund einer Stunde war die Übung beendet.
An der Jahresübung nahmen rund 30 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen teil. Auch die Ehrenabteilung des Löschzuges Arnsberg verfolgte die Übung vor Ort.
Die Geschäftsführerin Frau von Rüden zeigte sich beeindruckt vom professionellen Vorgehen der Feuerwehrkräfte. Sie betonte ihre Zufriedenheit mit der langjährigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit und freue sich auf die weitere gute Kooperation mit der Feuerwehr der Stadt Arnsberg.
Löschzugführer Carsten Aretz bedankte sich bei Frau von Rüden für die Möglichkeit, die Übung alle drei Jahre auf dem Betriebsgelände durchführen zu können. Gerade die Ortskenntnis und das Kennenlernen betrieblicher Besonderheiten seien im Einsatzfall von großer Bedeutung.
Im Anschluss an die Übung erläuterte Michael Wiesenthal den Einsatzkräften bei einem gemeinsamen Imbiss nochmals die wesentlichen Risiken am Standort sowie geplante zukünftige Veränderungen im Unternehmen. Die Veranstaltung bot dabei auch Gelegenheit zum fachlichen Austausch zwischen Feuerwehr und Unternehmensvertretern und trug zur weiteren Stärkung der Zusammenarbeit bei.
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