Altena (ots) -
Am vergangenen Freitag (31.07.26) hat die Löschgruppe Rosmart bei ihrem Dienst die Wasserförderung über lange Wegstrecken simuliert (mittels Reduktion des Schlauchdurchmessers können lange strecken simuliert werden). Mit dem Tanklöschfahrzeug, einer Tragkraftspritze und dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug haben die Kamerad*innen mit dem Wasserbehälter von Marc Rafflenbeul eine geschlossene Reihenschaltung aufgebaut.
Die Wehrleute mussten per Funk kommunizieren und eine stabile und kontinuierliche Wasserversorgung sicherstellen. Dabei wurden Störfaktoren eingebaut, auf die reagiert werden musste. Die Kamerad*innen konnten die Pumpen im Grenzbereich erleben und damit die Grenzen der Ausrüstung besser kennen- und einschätzen lernen.
Außerdem kennen sie jetzt die Fallstricke, auf die man bei dieser Art der Wasserförderung stoßen kann.
Tags drauf war der Förderverein der Löschgruppe Dahle am Samstag aktiv!
Sie unterstützten den im Dorf befindlichen Dahler Qualitätsring bei Ihrem zehnjährigen Jubiläum auf dem Firmenhof der Firma Ossenberg-Grefe. Neben der Hauptattraktion für Jung und Alt in Form eines Open-Air-Kinos, standen bis zum Start des Films die Einsatzfahrzeuge der Löschgruppe sowie das Spritzenhäuschen zur Verfügung. Was die ein oder anderen kleinen und großen Gäste nicht nur zum staunen brachte. Im Mittelpunkt stand bei dem Wetter natürlich das spielerische Löschen der Holzflammen mit der Kübelspritze.
Abkühlung konnten auch einige Wehrleute der Löschgruppe Drescheid an diesem Samstag gebrauchen. Die Atemschutzgeräteträger*innen absolvierten ihren diesjährigen "Streckengang". Hier wird der Mensch, das Material und die Handhabung unter körperlicher Anstrengung auf den Prüfstand gestellt.
In einem Kraft- und Ausdauerraum werden die Wehrleute über spezielle Geräte "gescheucht", um die körperliche Belastung beim bergauf Laufen, Leitersteigen oder Kriechen nachzustellen sowie die nötige Fitness festzustellen. Dies zudem noch durch Hitze und komplette Verdunklung erschwert.
Da weiß man, was man getan hat.
Wehrleute kommen aus der Gemeinschaft und setzen sich für sie ein. Vielen Dank an alle Beteiligten!
Altena ist einsatzbereit!
(Bilder: Feuerwehr Altena)
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